Saubere Luft für schlaue Köpfe

Luftfilter sorgen für bessere Innenraumluftqualität in Schulen  Die durch Feinstaub verursachte Palette der möglichen Erkrankungen reicht von entzündlichen Veränderungen im Atemtrakt bis hin zur Beeinträchtigung von Herz und Kreislauf. Deshalb sollte in Schulen für eine gesunde Raumluft durch effektive Luftreinigung gesorgt werden. (Grafik: Camfil) Durchschnittlich verbringen die Menschen in Europa 90 % ihrer Zeit in Innenräumen. Wenn berücksichtigt wird, dass die Innenraumluftqualität (IAQ) in der Regel schlechter ist als die Luftqualität im Außenbereich, bedeutet dies, dass IAQ einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und Gesundheit hat. Insbesondere in Schulen ist eine gesunde Umgebung gefordert. Ursachen für Luftverunreinigungen in Schulen sind oftmals zu hohe Kohlendioxidanreicherungen infolge luftdichter Fenster und Schadstoffemissionen aus Baustoffen, Einrichtungs- bzw. Ausstattungsgegenständen und Reinigungsmitteln. Auch Feinstaub durch Eintrag von außen oder innen belastet die Gesundheit der Schüler im Klassenraum. Durch effiziente Luftreinigung in Schulen kann das Problem gelöst werden. Schlechte Luft in Schulen ein lang bekanntes Problem CamCleaner 300: Ein kleiner, aber effizienter und so gut wie lautloser mobiler Luftreiniger. Bodenstehend oder wandmontiert und mit geringem Platzbedarf, bewältigt er problemlos ein Luftvolumen von 100 bis 300 m3 pro Stunde in Räumen bis 25m2. (Foto: Hersteller) Das Thema schlechte Luft in Schulen ist nicht erst seit heute auf der Tagesordnung. Bereits 1858 hat Max von Pettenkofer über den Luftwechsel in Wohngebäuden und Schulen intensive Forschungen betrieben. Auch im heutigen Schulalltag steht das Thema der gesunden Raumluft im Vordergrund. Eine gesunde Raumluft kann die Gesundheit der Schüler direkt verbessern und das effektive Lernen fördern. Eine schlechte IAQ kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Junge Menschen reagieren empfindlicher als Erwachsene auf Schadstoffe und Luftverunreinigungen. Je kleiner die Partikel sind und je tiefer sie in den Atemtrakt eindringen, desto größer ist das Risiko zu erkranken. Die Palette der möglichen Erkrankungen reicht von Atemwegserkrankungen bis hin zur Beeinträchtigung von Herz und Kreislauf. Deshalb sollte in Schulen für eine gesunde Raumluft durch effektive Luftreinigung gesorgt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Studien festgestellt, dass es für Feinstaub keine Konzentrationsschwelle in der Umgebungsluft gibt, unterhalb derer keine schädigende Wirkung zu verzeichnen ist. Nicht nur kurzzeitig erhöhte Konzentrationen führen zu gesundheitlich negativen Wirkungen, auch längerfristige geringe Feinstaubkonzentrationen zeigen Wirkung. Luftverunreinigungen in Schulen In vielen Schulen ist die Bausubstanz sanierungsbedürftig. Risse in den Wänden und Decken, Wärmebrücken oder undichte Fenster in den Klassenzimmern sind keine Seltenheit. Bei einer Sanierung müssen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden. Dabei wird die Gebäudehülle allerdings so sehr abgedichtet, dass der Luftaustausch bei geschlossenen Fenstern und Türen nur noch minimal ist. Bei unzureichender Lüftung kommt es zu Luftverunreinigungen – Kohlendioxidanreicherungen, Feuchtigkeit mit der Folge der Schimmelbildung, chemische Stoffe und einem Anstieg der Feinstaubbelastungen in den Schulinnenräumen durch Einträge von Außen- und Innenraumquellen. Bild 1: Staubinhalte der Umgebungsluft – Quelle: Camfil Filterakademie Es werden oftmals nicht nur die Leitwerte für die Innenraumluft in Schulen überschritten, sondern sogar die Grenzwerte für Feinstaub, die im Außenbereich gelten, erreicht. Zwar ist die Feinstaubgrenze wie sie außen gilt nicht 1 :1 auf Schulinnenräume anzuwenden, dennoch sollten die Staubkonzentrationen in Schulen verringert werden, um Krankheitssymptome zu vermeiden. Besser lernen in sauberer Luft CamCleaner 800: Geeignet für alle Arten der Luftreinigung in geschlossenen Umgebungen wie beispielsweise in Klassenzimmer, Büros und Wohnungen (Foto: Hersteller) Kinder sind unsere Zukunft und deshalb sollte in Schulen ein gutes Klima herrschen. Saubere, gefilterte Luft steigert das allgemeine Wohlbefinden und nachweislich die Leistungsbereitschaft. Durch eine effiziente Luftreinigung kann die Innenraumluft zirkulieren und gleichzeitig extrem reine Luft dem Klassenraum zugeführt werden. Der Luftreiniger CamCleaner befreit die Luft selbst von kleinsten Partikeln. Durch die in den CamCleanern eingesetzte Kombination von Kompakt- und Schwebstofffiltern, ist der Reinheitsgrad der Luft im Vergleich zu Lüftungssystemen mit Feinstaubfiltern bis zu dreifach höher. Dadurch wird nicht nur die Luft erheblich reiner, sondern auch das Heizen effizienter und Energiekosten werden eingespart. Die mobilen bodenstehenden oder wandmontierten CamCleaner Luftreiniger, die ein Luftvolumen zwischen 100 und 9.000 m3/h umwälzen, sind für Raumgrößen zwischen 25 und 1.000 m2 ausgelegt.             Weitere Informationen finden Sie hier

Optik trifft Funktion

Kautschukböden von nora systems für die Passivhaus-Kita Bild: Norbert Miguletz Kostengünstig und trotzdem umweltgerecht und nachhaltig: Die Kindertagesstätte Röntgenstraße in Völklingen beweist, dass Ökonomie und Ökologie keine Widersprüche sein müssen. Die 2013 neu gebaute Kita wurde als massiver Holzbau im Passivhausstandard errichtet – der erste seiner Art im Saarland. Dafür erhielt das von der arus GmbH Willi Latz geplante Gebäude im Oktober 2014 den Bauherren-Preis der saarländischen Architektenkammer. Natürlich sollten auch die in der Kita verwendeten Baumaterialien höchste Ansprüche an Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Wohngesundheit erfüllen. Beim Bodenbelag entschieden sich die Architekten daher in Abstimmung mit den Bauherrn für Kautschukböden von nora systems. Neben ihren hervorragenden ökologischen Eigenschaften überzeugen die Kautschuk-Beläge auch durch ihr breites Farbspektrum – ein Aspekt, der bei der Ausstattung der Kita ebenfalls im Vordergrund stand. Komfortabel und wohngesund Bild: Norbert Miguletz Die energetisch vorteilhafte Bauweise der Kita stellt an die verwendeten Baumaterialien und Einrichtungsgegenstände besondere Anforderungen. Durch die fugendichte Hülle des Baukörpers werden Wärmebrücken vermieden, die Fenster besitzen eine Dreifachisolierverglasung. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung senkt den Energieverbrauch zusätzlich und versorgt die Räume mit ausreichend Frischluft. „Je dichter die Gebäudehülle, umso wichtiger ist ein ausreichender Luftwechsel und der Einsatz wohngesunder Materialien“, betont Christian Schüssler, Projektleiter bei arus. nora Bodenbeläge sind emissionsarm, enthalten keine Weichmacher (Phthalate) oder Halogene und tragen so zu einer gesunden Innenraumluft bei. Neben dem „Blauen Engel“ besitzen sie auch alle übrigen international bedeutenden Umweltzertifikate. In Kindergärten, so auch in der Kita Röntgenstraße, sind darüber hinaus auch der Komfort und die ergonomischen Eigenschaften des Bodenbelags von großer Bedeutung: Die robusten nora Böden sind fußwarm, rutschfest und mindern durch ihre hohe Trittschalldämmung die Geräuschentwicklung. So sorgt der vier Millimeter dicke noraplan sentica acoustic auf den Treppen und der umlaufenden Galerie der Völklinger Kita dafür, dass es im Gebäude trotz trappelnder Kinderfüße nicht zu laut wird. Stolpert eines der Kleinen und fällt hin, tut es sich außerdem auf dem dauerelastischen Belag nicht gleich weh. Bereiche farbig akzentuiert Bild: Norbert Miguletz Herzstück des Gebäudes ist die große, von Tageslicht durchflutete Halle. Sie wird von zwei Krippenbereichen sowie vier Gruppenräumen eingefasst, die sich mit raumhohen Fenstern zum Außenraum öffnen. Zusammen mit den umlaufenden Galerien dient sie den Kindern als Spielflur und erweiterte Aktionsfläche. Zudem kann der Speiseraum mit dem Bewegungsraum zu einem großen Raum zusammengelegt werden. „Kinder benötigen eine Bauweise, die ihnen nicht vorschreibt, was sie wie zu tun haben, sondern viele Möglichkeiten offenhält und trotzdem eine gewisse Logik und Klarheit beinhaltet“, so die Überzeugung der Architekten. „Wir haben uns für noraplan sentica entschieden, weil der Kautschuk-Belag nicht nur nachhaltig und gesundheitsverträglich ist, sondern mit seinem breiten Farbspektrum auch genau in unser Gestaltungskonzept passte“, sagt Schüssler. Durch das zurückhaltende Design von noraplan sentica erscheint die Bodenfläche nahezu unifarben, sie wirkt einladend und wohltuend ruhig. Gleichzeitig kaschiert die harmonische Granulateinstreuung wirkungsvoll Anschmutzungen. „Die homogene Optik des Belags war für uns ein wesentlicher Punkt, da der Boden mit den Wänden und der Decke ein einheitliches Gesamtbild ergeben sollte“, unterstreicht Schüssler. Leichte und wirtschaftliche Reinigung Bild: Norbert Miguletz Für die zentrale Halle und die Flure wählten die Architekten ein dezentes Grau, die Treppe und die Erschließungsbereiche wurden dagegen in einem kräftigen Grün beziehungsweise einem leuchtenden Gelb gestaltet. „Der Bauherr hatte zunächst Bedenken, ob die helle Farbe für eine Kita nicht zu empfindlich ist“, berichtet der Projektleiter. „Es hat sich aber herausgestellt, dass sich der Boden leicht reinigen lässt und dadurch immer gepflegt aussieht.“ Aufgrund ihrer extrem dichten Oberfläche sind Kautschuk-Beläge außerordentlich verschleißfest, abriebfest und schmutzunempfindlich. Außerdem ist bei ihnen die sonst übliche Oberflächenbeschichtung nicht erforderlich. Dadurch punkten die Kautschukböden auch bei den Unterhalts- und Lebenszykluskosten. Für viele Planer von Kindertagesstätten gilt daher: Nachhaltigkeit beginnt am Boden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Rigitone Activ’Air: für ein gesundes Raumklima

Bild: Rigips Eine gute Raumakustik und gesunde Raumluft sind besonders wichtig für das menschliche Wohlbefinden. Insbesondere, weil wir bis zu 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, sei es zu Hause, im Büro, in Kindergärten, Hörsälen oder auch in Schulen. Gerade in diesen Gebäuden sollten Räume so gestaltet sein, dass sie eine lernfreundliche Atmosphäre bieten. Dazu tragen verschiedenste Faktoren bei, unter anderem eine ausreichend große Dimensionierung der Räume bzw. Arbeitsplätze, die Beleuchtung, die Farbgestaltung, aber auch eine gute Raumakustik und ein belastungsarmes Raumklima. Während wir gute bzw. schlechte Raumakustik deutlich wahrnehmen, sind wir oft Schadstoffen – etwa durch Ausdünstungen von Teppichen, Oberbelägen, Farben oder Leimen – ausgesetzt, ohne diese zu bemerken. Dabei können Luftschadstoffe wie z. B. flüchtige organische Stoffe (sog. VOCs) unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Dauerhaft bis zu 60 % weniger Formaldehyd Mit den Rigitone Activ’Air-Platten schaffen Sie nicht nur eine optimale Raumakustik, sondern auch nachweislich eine gesündere Raumluft: Denn diese Akustikplatten von Rigips sind mit einem speziellen Luftreinigungseffekt ausgestattet, die Formaldehyd aus der Raumluft aufnehmen, in unschädliche inaktive Verbindungen zerteilen und diese dauerhaft binden. Dank dieser einzigartigen Technologie reduziert Rigitone Activ’Air die Formaldehyd-Konzentration nachhaltig um 60 %. Ein bleibender Effekt, der kontinuierlich für eine besonders gute Raumluft und somit für mehr Wohlbefinden sorgt. Activ’Air – Luftreinigung mit nachgewiesener Langzeitwirkung Bild: Rigips Formaldehyd kommt durch normale Luftumwälzung in Kontakt mit der Platte: Diese nimmt die Schadstoffe auf und wandelt sie in inaktive Verbindungen um, die in der Platte gebunden werden. Mit Rigitone Activ’Air setzen Sie auf eine innovative Ausbaulösung und nachgewiesene Leistungsfähigkeit. Denn in einem nach internationalen Standards durchgeführten Langzeittest wurde nachgewiesen, dass beim Einbau von Rigitone Activ’Air der Schadstoff Formaldehyd nach kurzer Zeit dauerhaft und ohne Gefahr der Re-Emission 60 % bis 80 % (je nach Raumbelegung) aus der Raumluft entfernt wird. Diese hohe Abbauwirkung bleibt auch dann erhalten, wenn, wie in dem Test ebenfalls simuliert, eine dauerhafte Emission von Formaldehyd in den Raum erfolgt. Das bedeutet, dass Rigitone Activ’Air gerade unter üblichen Alltagsbedingungen einen besonders effektiven und nachhaltigen Schadstoffabbau gewährleistet. Denn eine dauerhafte Emission von Formaldehyd, z. B. durch Ausgasungen von Holzbaustoffen oder -möbeln, ist sehr viel wahrscheinlicher, als impulsartige Emissionen (z. B. durch Rauchen). Aktuelle Simulationsberechnungen belegen zudem, dass die Wirksamkeit von Activ’Air-Platten mindestens 50 Jahre erhalten bleibt. Ein wichtiger Beitrag zum gesunden Bauen und für mehr Komfort, der sich nachhaltig positiv auf das menschliche Wohlbefinden auswirkt. Bild: Rigips Activ’Air-Luftreinigungseffekt: praxiserprobt Eindrucksvoll konnte die Wirkung von Activ’Air in einem Praxistest in einer belgischen Schule im Ort Kallo nachgewiesen werden. Die aktuellen Untersuchungsergebnisse des unabhängigen belgischen Instituts VITO zeigen den besonderen Luftreinigungseffekt besonders deutlich auf. Bild: Rigips Ein Klassenzimmer wurde mit einer normalen Akustikdecke, das andere mit Gyptone Activ’Air-Akustikdecken ausgestattet. In beiden Räumen wurden jeweils circa 20 Kinder unterrichtet. Die Klassenzimmer wiesen ein Raumvolumen von je rund 140 m3 auf sowie ein für solche Räume mit einer normalen Deckenhöhe von rund 2,40 m absolut typisches Verhältnis von Deckenoberfläche zu Raumvolumen von circa 0,4. Die in die Schulräume eingebrachten Sensoren untersuchten die Konzentration von Formaldehyd. Im direkten Vergleich der Messergebnisse beider Testräume konnten die unabhängigen Prüfer eine Reduktion des schädlichen Gases durch die Activ’Air-Akustikdecke um rund 60 Prozent nach den ersten zwei Monaten feststellen. Nach fünf Monaten lag der Wert bei 72 Prozent. Der patentierte Activ’Air-Luftreinigungseffekt bleibt über Jahre aktiv, sodass davon auszugehen ist, dass die Formaldehyd-Konzentration immer weiter sinkt. Bild: Rigips Fazit: Rigitone Activ’Air-Platten überzeugen gleich dreifach: durch gesundes Raumklima, gute Raumakustik und schönes Design. Durch den Einbau von Rigitone Activ’Air und anderen Activ’Air-Produkten von Rigips, wie beispielsweise die hoch belastbare Gipsfaserplatte Rigidur Activ’Air, lässt sich Formaldehyd sogar bis zu 80 % dauerhaft aus der Raumluft entfernen. Sie möchten mehr über Rigitone Activ’Air oder die anderen Activ’Air-Lösungen von Rigips erfahren? Dann besuchen Sie unsere Website, wo Sie auf einen Blick alle Informationen, Downloads und ein erklärendes Video finden.  

Gebäudeautomation mit batterielosem Funk

Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort sind die Ziele einer Gebäudeautomation. Durch Funklösungen passen sich die Systeme zudem flexibel der Architektur und dem Nutzerbedarf an. In der Gebäudeautomation werden Funktechnologien immer beliebter. Sie bieten mehr Flexibilität bei der Planung und sparen in der Installation eine aufwendige und teure Verkabelung. Bei batterielosen Funklösungen entfällt zudem die Wartung im Betrieb. Über Gateways lassen sich die Funkkomponenten ohne zeit- und kostenintensive Umbaumaßnahmen nahtlos in verschiedene Automationssysteme einbinden. Heutige Standards und gesetzliche Regelungen wie die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 stellen hohe Ansprüche an Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort eines Gebäudes. Für Architekten und Planer gewinnt deshalb die Gebäudeautomation eine immer größere Bedeutung. Durch die intelligente Steuerung der Gewerke lassen sich zu gut kalkulierbaren Investitionen der Energieverbrauch optimieren sowie gleichzeitig Heizung/Klima/Lüftung, die Beleuchtung oder auch der Zugang zum Gebäude flexibel an den individuellen Bedarf anpassen. Sinnesorgane für Datenerfassung Batterielose Funkkomponenten nutzen die Energie aus der Umgebung und arbeiten dadurch ohne Batterien. Ein kleiner Energiewandler in einem Funkschalter beispielsweise wandelt die Bewegung des Tastendrucks in Energie für ein Funksignal um, das Licht oder Jalousien steuert. (Foto: EnOCean) Dabei spielen Sensoren eine wichtige Rolle. Sie dienen als Sinnesorgane, die unterschiedliche Daten liefern, um Gewerke intelligent zu steuern. Dazu gehören das Schalten von Licht und Geräten, die Bedienung von Jalousien oder das Messen von Temperatur, Anwesenheit, Lichtintensität oder auch Luftgüte. In Neubauten, aber vor allem im Bestand, ist die Vernetzung der Sensoren und Schalter durch die notwendige Verkabelung oftmals aufwendig und kostenintensiv. Funklösungen bieten hier weitaus mehr Flexibilität, da sie ohne Kabel an den passenden Messstellen im Gebäude platziert werden können. Die frei positionierbaren Komponenten kommen beispielsweise flexiblen Bürokonzepten entgegen, in denen sich Trennwände und die Raumaufteilung an den heterogenen Bedarf der verschiedenen Mieter anpassen sollen. Bei einem Wechsel der Bürostruktur ziehen die Schalter und Sensoren einfach mit um. Auch verschiedene Baumaterialien wie Holz, Glas oder Stein sind mit Funklösungen keine Hürden mehr für eine intelligente Vernetzung. Die Komponenten lassen sich auf jede Oberfläche einfach kleben. Wartungsfreie Funklösungen Batterielose Funksysteme lassen sich im Gebäude auf jeder Oberfläche anbringen. Dadurch hat der Architekt bei den Materialien die freie Wahl. (Foto: EnOcean) In den vergangenen zwölf Jahren hat sich vor allem die batterielose EnOcean-Funktechnologie in der Gebäudeautomation etabliert. Dieser energiearme Funk ist speziell für die kurzzeitige Übertragung von jeweils wenigen Informationen ausgelegt. Dadurch benötigen die Sensoren und Schalter weder Stromkabel noch Batterien. Produkte mit batterieloser Funktechnologie nutzen die Energie, die ihnen die unmittelbare Umgebung zur Verfügung stellt. Statt Batterien dienen Bewegung (Tastendruck), Licht (Raumbeleuchtung, Sonneneinfall) oder Temperaturdifferenzen (Temperaturunterschied zwischen Heizkörper und Umgebung) als Energiequelle. Ein Batteriewechsel ist nicht notwendig. Besonders bei großen Installationen sparen sich die Betreiber eines Gebäudes dadurch enormen Aufwand, unerwünschte Folgekosten und die regelmäßige Entsorgung von Batteriemüll. Die Funkkommunikation erfolgt über den internationalen EnOcean-Funkstandard ISO/IEC 14543-3-1X, der für die Übertragung von Daten durch Wände optimiert ist. Obwohl der EnOcean-Funk geringere Elektroemissionen als verdrahtete Schalter aufweist, erreicht er im Gebäudeinneren eine Reichweite von bis zu 30 Metern. Die Funkübertragung ist so optimiert, dass sie Datenkollisionen vermeidet. Dadurch können zahlreiche batterielose Funkschalter- und Sensoren eng nebeneinander installiert und gleichzeitig betrieben werden. Bedarfsabhängige Systemarchitekturen Mit batterielosen Funkschaltern und -sensoren lassen sich Gewerke besonders flexibel vernetzten und intelligent steuern. Gateways binden die Komponenten an andere Systeme wie KNX, BACnet oder DALI an. (Illustration: EnOcean) Eine Gebäudeautomation mit EnOcean-Funkkomponenten lässt sich je nach Bedarf mit verschiedenen Systemarchitekturen umsetzen. Bei der Auswahl sind besonders bei Bestandsgebäuden die Gegebenheiten vor Ort und die Ziele der Automation zu berücksichtigen. Als Basis kann eine dezentrale Automation mit Funksystem dienen. Dabei werden die Funksensoren direkt auf die entsprechenden Empfänger (Aktoren) eingelernt. Das können beispielsweise Schalter für die Steuerung von Jalousien sein oder Präsenzmelder, die Anhand von anwesenden Personen das Licht schalten. Mit dem Einsatz von Sensoren, die verschiedene Parameter erfassen (z.B. Lichtintensität, Temperatur, Anwesenheit) lassen sich mit einem Gerät unterschiedliche Funktionen abbilden und damit Kosten sparen. Über die Anbindung der funkbasierten Komponenten an einen Webserver können Gebäudebetreiber die Automation an einer zentralen Stelle zusammenführen, visualisieren und steuern. Gateways können zudem die EnOcean-Funkkomponenten nahtlos in andere Systeme wie beispielsweise BACnet, DALI oder KNX einbinden. EnOcean-Tour 2015: Informationsveranstaltung in sieben deutschen Städten Im The Squaire in Frankfurt sind mehr als 20.000 EnOcean-Funkkomponenten installiert. Sie unterstützen den effizienten Energieverbrauch des LEED Gold-zertifizierten Gebäudes sowie gleichzeitig dessen flexible Bürostrukturen. (Foto: Roland Horn) Im Oktober und November informieren die Firmen EnOcean, HOPPE, PEHA by Honeywell, Thermokon und WAGO in insgesamt sieben deutschen Städten zu Gebäudeautomation mit batterieloser EnOcean-Funktechnologie. Architekten, Planer, Facility Manager und Installateure können sich hier mit den Experten zu aktuellen Trends und Technologien austauschen sowie Lösungen in der begleitenden Ausstellung kennenlernen. Alle Informationen zur EnOcean-Tour 2015 finden sich unter www.enocean.de/tour. Autor: Andreas Schneider, Chief Marketing Officer, EnOcean GmbH

Wohlfühlmöbel, Küchen und Decken

Praktische Helfer, gemütliche Sitzmöbel und innovative Lösungen für ein angenehmes Klima und gute Raumakustik  Loungemöbel nach dem Baukastenprinzip Die Stuttgarter Designer Markus Jehs und Jürgen Laub haben für Brunner ein modulares Loungesystem entwickelt, mit dem sich nahezu alle Zonen unterschiedlichster Gebäude ausstatten lassen. „Banc“ umfasst neben diversen Bänken, Sesseln und Hockern auch Arbeits-, Lounge- und Beistelltische. Die Sitz- und Rückenelemente sind in drei verschiedenen Höhen verfügbar, so dass sich sowohl diskrete Raum-im-Raum-Situationen als auch offene, kommunikative Bereiche konfigurieren lassen. Die Basis des Systems bildet ein puristisches, schwebend wirkendes U-Profil, das zudem eine leichte Reinigung des Bodens unter der Bank erlaubt. Die Sitzelemente können einfach abgenommen, gereinigt oder ausgetauscht werden. www.brunner-group.com Griffbereite Anschlüsse Das Arbeitsplatzmodul „Applica“ von Assmann macht nicht nur Schluss mit ­Kabelsalat, sondern es sorgt vor allem dafür, dass sich sämtliche Anschlüsse direkt am ­Arbeitsplatz befinden. Das Modul ist ein tragendes Konstruktionselement, das seitlich oder frontal am Schreibtisch angeordnet wird. Strom- und Datenleitungen werden entweder über Bodentanks oder die Unterdecke zugeführt, im Inneren verteilt und dann auf die äußeren ­Anschlüsse gelegt, die sich im Rahmenprofil befinden. Maximal sind neun mobile Endgeräte anschließbar. Fest installierte Hardware, wie Monitore, Drucker oder Scanner, kann über weitere innen liegende Steckerleisten fest installiert werden. Zusatzelemente sind integrierbare Mini-PCs und Leuchten, Monitor- oder iPad-Halterungen und akustisch wirksame Füllungen. Die Applica Module sind in drei Breiten, zwei Höhen sowie in verschiedenen Farbvarianten erhältlich. www.assmann.de Couture-Line Ein Wald auf der Schrankwand, ein Stadtplan auf dem Konferenztisch: „Febrü ­Fashion print“, das neue Label der Febrü Büromöbel GmbH, macht’s möglich. Auf Tischplatten, Schränken bis hin zu Jalousien kann jedes Design in allen Farben auf Holz, Glas, Metall oder Stoff aufgebracht werden. Damit die Oberfläche der ­Büronutzung standhält, ist sie UV-gehärtet und abriebfest. Es können Flächen bis maximal 160 mal 250 Zentimeter als ­komplette Bauteile gestaltet werden. www.februe.de   Esstisch-Feeling fürs Büro Mit dem „Timba Table“ und dem „Timba Stool“ will Bene frischen Schwung ins Büro bringen und Teams einen gern besuchten Treffpunkt bieten – ähnlich dem Esstisch zu Hause. Tisch, Stühle und Hocker besitzen Beine aus massivem Eichenholz, das den Eindruck von Stabilität und Wärme vermitteln soll. Die Tischplatte wird in den Varianten rund oder rechteckig sowie quadratisch mit abgerundeten Ecken oder quadratisch mit sanft geschwungenen Kanten angeboten. In der Mitte befindet sich ein Drehteller, der als dekorative Ablage dient und eine abgesenkte Mulde mit den Anschlüssen für Strom und Netzwerk verdeckt. Ihn gibt es in den Ausführungen MDF Weiß, Anthrazit pulverbeschichtet sowie in Eiche Natur. Der Tisch harmoniert mit vielen Stühlen, perfekt ist laut Hersteller jedoch die Kombination mit den Drehhockern und -stühlen der Timba-Stool-Reihe. Da Meetings zunehmend im Stehen abgehalten werden, sind Tisch und Stühle in Sitz- und Stehhöhe verfügbar. Der Entwurf für Timba Table und Timba Stool stammt vom Londoner Designstudio PearsonLloyd. www.bene.com Hilfreiche ­Farbkombinationen Die Innenarchitektin Ines Wrusch aus Hamburg hat für Hund Büromöbel 13 Farbwelten entwickelt, die bei der Auswahl von Einrichtungen zu mehr Farbe im Büro ermutigen sollen. Dafür wurden Farbfächer mit jeweils vier Farben kreiert, die auf dem bestehenden Portfolio aus Dekoren, Furnieren und lackierten Oberflächen des Unternehmens basieren. ­Priorität bei der Zusammenstellung hatten dabei die Oberflächen der Möbel. Für jeden Klang wurde eine Leitoberfläche bestimmt, die rein quantitativ die größte Wirkung erzielt und sozusagen den Grundton bildet. Ob dunkle Räuchereiche oder sandfarbenes Unidekor – die Leitoberfläche bestimmt die Atmosphäre. Dazu wurden zwei Begleitfarben komponiert, die das Leitmotiv unterstützen. Die vierte Farbe wird sparsam eingesetzt, sie bildet den Akzent. www.hund-buero.de Formenvielfalt bei Deckensegeln Rund, eckig, konvex oder konkav – die unterschiedlich geformten Akustik-Deckensegel von Knauf AMF bieten zahlreiche gestalterische Optionen. Die Basis bildet das Trägermaterial „Thermatex“, das, je nach Plattentyp, in Verbindung mit einer speziellen Vliesoberfläche bis zu 100 Prozent des Schalls absorbieren kann. Die konkaven und konvexen Formen sind unter „Sonic arc“ und die Rechtecke und Kreise unter „Sonic element“ zusammengefasst. „Sonic Sky“ ermöglicht flexible Formen, wie Trapeze, Winkel oder Prismen. www.knauf-decken.com Module für die Küche Das zur Dauphin HumanDesign Group gehörende Unternehmen Bosse Design hat seinen Klassiker, das Tragrohrmöbelsystem „modul space“, erweitert. Das modular aufgebaute System ­ermöglicht äußerst flexible und individuelle Einrichtungs­lösungen für den Objekt- und Wohnbereich. Neu im Programm sind jetzt vier Küchenelemente mit Kochfeld, Backofen, Spüle und Ablagefläche, die sich für privat wie gewerblich genutzte Räume ­gleichermaßen eignen. Ergänzt mit weiteren Hänge- und Stehschränken, ergibt sich eine voll funktionstüchtige, offene Küchenzeile, zum Beispiel für den Empfang oder für Office-Einheiten. www.dauphin-group.com   Schallabsorbierende Designoberfläche Die H. Schubert GmbH & Co. KG produziert Verbundwerkstoffplatten für den Innenausbau, deren mineralische Oberfläche dem Aussehen von Beton, gerostetem Stahl, altem Holz und anderen Materialien sehr nahe kommt. Jetzt hat das Unternehmen aus dem münsterländischen Wettringen Akustikplatten mit Mikroperforierung in gleicher Optik vorgestellt. „Imi-akustik“ ist als Vielzweckplatte, zum Beispiel für Bekleidungen, oder in der Ausführung als Trennwand für Raumteiler oder Arbeitsplätze erhältlich. Sie werden in Rost glatt, Beton glatt und Beton vintage sowie für unterschiedliche Schallabsorptionsgrade in zwei Lochvarianten angeboten. www.imi-beton.com   Klimawand mit Wasserfilm C + P Möbelsysteme und das Fraunhofer Institut für Bauphysik haben eine Klimawand entwickelt, über die ein Wasserfilm rinnt. Auf diese Weise wird die Raumluft ohne spürbaren Luftzug entfeuchtet und gekühlt; dabei werden auch Staub und Pollen gebunden. Im Vergleich zu luftbasierten Systemen ist durch den Strahlungsaustausch mit der gekühlten Wasseroberfläche der Energieverbrauch deutlich niedriger. Das Flächenkühlsystem lässt sich durch die zugehörige Steuerungstechnik in die gebäudeseitige Wasserversorgung und -entsorgung ebenso einbinden wie in die Gebäudeautomation. Vor allem ist die Klimawand ein attraktives gestalterisches Element. Neben der Ausführung in verschiedenen Glasoberflächen ist die Hinterleuchtung mit farbigen LEDs möglich. Außerdem lässt sie sich in das Aluminium-Glas-Trennwandsystem „Monotop“ des Herstellers einbinden, das zusätzlich Akustik-Elemente und Medientechnik integrieren kann. www.cp.de   Leichte Paneele im Strick-Look Die neuen Rossoacoustic-TP30-Paneele von Rosso, einer Marke der Nimbus Group, sind federleicht und lassen sich völlig ohne Werkzeug in jeder denkbaren Konstellation zusammenstellen. Für die Schallabsorption sorgt ein neuartiges, leichtes Vlies, das in Verbindung mit der von Rossoacoustic-Paneelen bekannten Wabenstruktur einen sehr leichten und stabilen Kern bildet. Dieser sorgt neben der akustischen Wirksamkeit für die hohe Stabilität und das äußerst geringe Gewicht des Raumteilers. Mit den entsprechenden Beschlägen können die Paneele zudem an feinen Stahlseilen von der Decke abgehängt, an der Wand montiert oder an Möbeln befestigt werden. Das Highlight sind allerdings die nahtlosen textilen Überzüge, die mit einem CAD-gesteuerten Endlos-Strickverfahren gefertigt werden. Standardmäßig sind 17 Farbtöne in den zwei Grundmustern „Mesh“ und „Plain“ verfügbar. Darüber hinaus erlaubt die Herstellungstechnik individuelle Motive, etwa das Firmenlogo. www.nimbus-group.de

Kreative Architektur-Keramik

Stimmige Farben, Vielfalt an Formaten  Beim Farbkonzept „ChromaPlural“ für Keramikfliesen, das Agrob Buchtal zusammen mit dem Farbgestalter Peter Zoernack konzipierte, spielt es kaum eine Rolle, wie die Farben kombiniert und angeordnet werden – das Ergebnis wirkt stets harmonisch und ausgewogen. Der Farbkreis basiert auf einer klar strukturierten Ordnung: Das Kernstück bilden zehn Farbreihen jeweils in Hell-Mittel-Dunkel-Abstufung, zehn korrespondierende vitale „Aktivtöne“ und eine neutrale Graureihe, die weitere zehn Nuancen umfasst. In Summe ergibt dies 50 Töne, die sich in die Farbräume kühl, frisch, sonnig, warm, erdig und neutral unterteilen. Acht Kontrast-Farben mit hochglänzender Glasur runden das System ab. Neben der Farbvielfalt sind die Fliesen in zahlreichen oktametrischen und dezimalen Formaten erhältlich. Die Bandbreite reicht von einen mal einen Zentimeter großen Mosaiken bis zu Großformaten wie 50 mal 100 Zentimeter. Allein schon an dem vielfältigen Spektrum wird deutlich, dass die neue Farb- und Formatwelt auf unterschiedlichste Objekte adaptierbar ist. Erste Ideen dazu liefern folgende Entwürfe namhafter Architekturbüros. Halle A4, Stand 500 Duschanlage Statement von 4a Architekten, Stuttgart Da die Aufenthaltsdauer in Duschen vergleichsweise kurz ist, wollten wir mit unserem Entwurf diesen „Nebenraum“ aufwerten. Die Mosaikwand aus vitalen Tönen des Farbraums „Frisch“ und der Farbe „Neutral 10“ im Format zehn mal zehn Zentimeter symbolisiert einen Wasserfall. Um diese lebendige Wirkung zu unterstützen, sind alle anderen Wände sowie der Boden mit einem erdig-dunklen Anthrazitfarbton zurückhaltend gestaltet. Für die in die dunkle Wand integrierten Ablagenischen haben wir uns für ein Mosaik in kräftigem Grün entschieden, um einen zusätzlichen Akzent zu setzen. Ein Glasoberlicht und Glastüren sorgen für Leichtigkeit und Transparenz. Dies ist insofern relevant, als die funktionale und ästhetische Vielseitigkeit von ChromaPlural sogar raumübergreifende Konzepte erlaubt. Patientenbad Statement von Architekten Maurer & Partner ZT GmbH, Wien Im Gesundheitswesen kommt es auf eine subtile Farbwahl besonders an, um das Wohlbefinden und damit die Genesung der Patienten zu fördern. Die Erkenntnisse zur psychologischen Wirkung von Farben lassen sich durch ein modulares Farb- und Formatsystem wie ChromaPlural besonders differenziert umsetzen. Bei unserem Vorschlag haben wir größere Formate mit filigranem Mosaik in abgestuften Gelb-Braun-Nuancen kombiniert, um unterschiedlich genutzte Zonen dezent zu kennzeichnen und so leise Reize ohne Unruhe zu schaffen. Außerdem sind in medizinischen Bereichen besondere Materialeigenschaften wie die werkseitige HT-Veredlung dieser Fliesen wichtig, um die hohen Ansprüche an Sauberkeit und Hygiene zu erfüllen. U-Bahn-Station Statement von NIO architects, Rotterdam Das Farbkonzept der U-Bahn-Station ist bewusst ruhig gehalten. Es basiert auf der Idee, auf einen hellen Ort zuzugehen. So werden die Passanten von einem Verlauf schwarzer, grauer und weißer Fliesen vom Dunkeln ins Helle geführt. Eine auf- und abwärts gerichtete Beleuchtung unterstützt dies noch. Auf diese Weise entsteht zudem eine enorme Räumlichkeit. Es gibt keine Barrieren; Licht und Fliesendesign leiten die Fahrgäste intuitiv in die richtige Richtung. Mit den zehn Neutraltönen von ChromaPlural konnten wir diese Idee perfekt ausdrücken. Zur feinen Abstufung des Farbverlaufs wählten wir das kleine Format mit einer Größe von zehn mal zehn Zentimetern.

Innovationen zur BAU

Eine Auswahl neuer Produkte und Systeme, die auf der Messe in München präsentiert werden Fenster-Antriebe Mit der EasyDrive/ 2-Technologie bringt Stg Beikirch, der Gebäudeautomations-Spezialist der Essmann Group, eine neue Generation elektromotorischer Fensterantriebe auf den Markt. Hervorzuheben ist vor allem ihre leichte Verkabelung, die eine einfache und kostengünstige Leitungsverlegung in Fenster- und Fassadenprofilen ermöglicht. Die Antriebe funktionieren als Single-Antrieb, lassen sich aber auch unkompliziert – und ohne PC-Anschluss – miteinander verbinden und einfach konfigurieren. Dies ermöglicht eine Echtzeit-Synchronisation von bis zu vier gleichlaufenden Kettenantrieben oder die Kombination mit zusätzlich zwei in Reihe gesteuerten Riegelantrieben. Die Antriebe werden dabei automatisch erkannt. Zusätzlich zu den Grundfunktionen lassen sich auch individuelle Anpassungen vornehmen. Die Konfiguration erfolgt über den Anschluss mit einem USB-Konverter an ein Notebook und die EasyDrive-PC-Software. Halle C1, Stand 328 Module und Rauten „Art-Line“ und „Kristallraute“ heißen die neuen Fassadensysteme von Rheinzink. Art-Line umfasst sechs verschieden dimensionierte Module, die beliebig miteinander kombinierbar sind. Der modulare Aufbau eröffnet für einen edlen Gesamteindruck zahlreiche Möglichkeiten einer grafisch geradlinigen Fassadengestaltung mit vollständig flächenbündiger Optik. Dagegen verleihen die kristallförmigen Prägungen des Rautensystems der Fläche einen lebendigen Charakter – egal, ob als Spiegeldeckung (1/2-Versatz), mit 1/4-Versatz oder als Ausführung mit Kreuzfuge. Gegenüber einer glatten Rautenbekleidung wirken die markanten vertikalen Falze bei der Kristallraute nahezu unsichtbar. Halle B2, Stand 502 Modernes Fenster-Design Kneer-Südfenster zeigt neben bedienerfreundlichen und barrierefreien Lösungen bei Fenstern und Türen auch neues Design. Für die Aluminium-Holz-Fenstersysteme AHF 95 ART und AHF 115 wurde eine kantige Außenschale entwickelt, die weniger stark abgeschrägt ist und damit eine moderne Optik erzielt. Das Fenster wird flächenversetzt eingebaut und wirkt dennoch elegant in der Fassade. Empfohlen wird besonders die Kombination mit der Hebe-Schiebe-Tür AHF 115-SKY ART mit rahmenloser Schwellenverglasung, die – bislang nur als Prototyp präsentiert – jetzt serienreif angeboten wird. Halle B4, Stand 309 Solartechnik für Ziegeldächer Ein wichtiges Thema bei Nelskamp sind Energiedächer. Der Dachziegel-Produzent entwickelt schon seit Längerem Lösungen, um Solartechnik möglichst unauffällig in die Ziegelfläche zu integrieren. Auf der Messe wird jetzt „MS 5 2Power“ vorgestellt – ein Modul, das Strom und Wärme erzeugt. Montiert werden die Module auf dem Großflächenziegel „MS 5“, der dem Solarmodul in der Form angepasst ist. Dadurch bestimmt der Ziegel und nicht die Solaranlage die Optik der Dachfläche. Halle A3, Stand 111 Dachentwässerung in modernem Design Der Anbieter von Dach- und Fassadensystemen aus Aluminium Prefa zeigt eine Dachentwässerung, deren Design mit verdeckter Befestigung für moderne Architektur konzipiert ist. Das Komplettsystem aus Aluminium besteht aus zwölf Bauteilen: quadratische Ablaufrohre mit an die Kastenrinnen angepassten Radien, verschiedene Rohrbögen, Speier­einmündung und Wasserfangkasten mit eckigem Abgang. Daneben wurde Wert auf eine ­robuste Ausführung gelegt. So ist das Ablaufrohr mit 100 Millimeter Seitenlänge aus 1,6 Millimeter dicken Strangpressprofilen und mit durchgehender Aufnahme der Rohrhalter (Schellen) auf der Rückseite gefertigt. Standardmäßig werden acht Farben, die Variante Aluminium blank sowie individuelle Sonderbeschichtungen angeboten. Halle B2, Stand 409 Vom Dachfenster zum Balkon Neu unter den bei Velux ausgestellten Tageslicht­lösungen für geneigte und flache Dächer für private, öffentliche und gewerbliche Bauprojekte ist das Dachfenster „Cabrio“. Das neue Modell der mit wenigen Handgriffen zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausklappbaren Lösung wird zusätzlich in einer breiteren Ausführung und erstmals auch in Weiß erhältlich sein. Weitere Messethemen sind die Modernisierung und das Lüften. Unter anderem wurde das Austausch-Sortiment weiter optimiert. Vorgestellt wird zudem ein neues Online-Tool, das Architekten die Erstellung des Lüftungskonzepts nach DIN 1946-6 deutlich vereinfachen soll. Halle A3, Stand 339 Frei kombinierbare XXL-Glasfassade Mit seiner langjährigen Erfahrung im Fassadenbau und dem dadurch gewonnenen Know-how hat Seele mit „iconic skin“ ein System entwickelt, das die funktionalen und wirtschaftlichen Vorteile einer Elementfassade mit neuen Möglichkeiten verbindet, die einzelnen Elemente individuell anzupassen. ­Absolutes Novum des bis zu 15 Meter hohen Fassadenelements ist sein Erscheinungsbild. Opake und transparente Bereiche lassen sich innerhalb eines Paneels völlig frei anordnen. Keine Pfosten, Riegel oder Silikonfugen beeinträchtigen das Erscheinungsbild. Außen wie innen entstehen bündige und klare Ansichten mit durchgängigen Glasoberflächen. Das System ist auf ­Standardmodule mit Elementgrößen von 3,20 mal 4,00 Metern ausgelegt. Projekt­bezogen können die vertikalen Elemente auch in Größen bis zu 3,20 mal 15 Meter und die Horizontalelemente in Größen bis zu 7,50 mal 3,20 Meter hergestellt werden. Halle C2, Stand 315 Le Corbusiers Wandfarben Alle Liebhaber der von Le Corbusier entwickelten Farbpalette werden am Messestand von Keimfarben auf ihre Kosten kommen. Die Les Couleurs Suisse AG hat das Unternehmen exklusiv autorisiert, die einzigartige Kollektion unter der Bezeichnung „polyChro“ anzubieten. Als Erfinder und Marktführer der Silikattechnik sieht sich Keimfarben prädestiniert dafür, diese 63 komplexen, auf Tiefe und Harmonie optimierten Farbtöne mit qualitativ hochwertigen Rezepturen umzusetzen. Wie der Hersteller angibt, werden die Farben sehr genau wiedergegeben. Sie werden mit reinsten Farbpigmenten gefertigt, ihre Oberfläche ist samtmatt und die Farbtiefe ist außerordentlich hoch. Halle 6, Stand 339 Runde Ecke für Glas-Trennwand Bei der Feco Innenausbausysteme GmbH sind Trennwände aus Glas das zentrale Messethema, darunter die beliebten Nurglas-Konstruktionen. Diese Trennwände bieten volle Transparenz, da keine vertikalen Profile die Optik stören. Die Glasscheiben werden direkt aneinandergereiht und nur oben und unten gehalten. Neu ist eine runde, gläserne Ecke, die nun auch einen organisch geformten Trennwandverlauf mit fließenden Übergängen ermöglicht. Je nach Anforderung an den Schallschutz besteht auch das gebogene Glas aus zwölf bis 16 Millimeter starkem Verbundglas, das Schalldämmwerte zwischen 37 und 42 Dezibel erreicht. Halle B4, Stand 500 Brandschutzgeprüfte Aufzugtür Seit Einführung der schlanken Aufzugtür „Liz“ im Jahr 2012 hat die Aufzugmanufaktur Riedl das Programm erweitert und die Bauweise optimiert. Präsentiert wird nun die dritte Generation. Deren Flügel sind stabiler, damit die Türen nicht nur den hohen Anforderungen an den Brandschutz, sondern auch den zuletzt weiter verschärften Festigkeitsprüfungen standhalten. Alle Varianten, von zwei- bis sechsflügelig, wurden der Brand- und Festigkeitsprüfung nach EN 81-20 für „Aufzüge für den Personen- und Gütertransport“ unterzogen. Sie sind damit in der Klassifikation E120 EW 60 als Brandschutztür geeignet. Außerdem wurde die Türpaketdicke nochmals verringert, wodurch Liz noch platzsparender ist. Halle C2, Stand 518 Automatisierte Schiebe-Fenster Solarlux präsentiert „Cero“ in optimierter Form. Das System bietet mit maximal vier Meter breiten und sechs Meter hohen Flügeln die bislang größten Abmessungen einer schiebbaren Außenverglasung des Herstellers. Mithilfe einer motorischen Steuerung lassen sich die bis zu 1.000 Kilogramm schweren Schiebeflügel jetzt besonders leicht öffnen und schließen. Die Messebesucher können eigenhändig einen 760 Kilogramm schweren Schiebe­flügel leise zur Seite gleiten lassen, während ein zweiter Flügel automatisch gesteuert in eine Mauerwerkstasche fährt. Zur Gewährleistung der Sicherheit ist das System gemäß der Einbruchnorm DIN EN 1627-1630 2011-09 vom Prüfinstitut Velbert (PIV) mit der ­Einbruchschutzklasse RC2 zertifiziert. Außerdem wird Cero zum ersten Mal auch als thermisch nicht getrenntes System angeboten, was den Einsatz in unterschiedlichen Klima­zonen erlaubt. Halle C1, Stand 329 Vakuumglas zum Erhalt historischer Fensterprofile Neben neuen Glasprodukten und -anwendungen sind auch Gläser für die Modernisierung Thema beim Flachglas MarkenKreis. Unter anderem wird das Vakuumglas „SpaciaTM Cool“ von Pilkington vorgestellt. Aufgrund seines Ug-Wertes von nur 0,9 W/m2K und seiner geringen Gesamtdicke von nur 6,2 Millimetern ist es für denkmalgeschützte Gebäude prädestiniert, wo filigrane Fensterprofile erhalten werden müssen. Die Vakuumeinheit besteht aus zwei drei Millimeter starken Glastafeln (eine mit Funktionsbeschichtung) und 0,2 Millimeter Vakuum. Über ein Ventil auf der inneren Scheibe, das die Scheibe als Qualitätssiegel markiert, wird die Luft aus dem Scheibenzwischenraum bis zu einem Restdruck von 10-6 evakuiert. Dadurch verringern sich die Wärmeleitung und Konvektion im Scheibenzwischenraum erheblich. Halle C2, Stand 331 Befestigungen für Solaranlagen Erlus stellt zwei Befestigungen für Solaranlagen auf Ziegeldächern vor, die höchsten Belastungen standhalten sollen und die gleichzeitig gewährleisten, dass auch die Dachdeckung langfristig funktionssicher bleibt. Das Institut für Ziegelforschung (IZF) in Essen hat dies für beide Lösungen getestet. Der Solarträger besteht aus beschichtetem Aluminium und Edelstahl und lässt sich auf einer modell-abhängigen Grundplatte montieren, die für alle gängigen Dachziegelmodelle des Herstellers erhältlich ist. Die Modulstütze besteht aus einem korrosionsbeständigen, höhenverstellbaren Edelstahl-Haken und einem keramischen, zur Durchführung des Hakens dienenden, formschlüssigen Lüfterziegel. In beiden Fällen müssen keine Dachziegel bearbeitet werden. Halle A3, Stand 403 Rollladen aus Metallgewebe Metallgewebe-Systeme für Sicherheit, Solar-Management, Medialisierung und Tageslichtlenkung gehören zu den jüngsten Entwicklungen, die GKD – Gebr. Kufferath AG präsentiert. Zu sehen sein wird unter anderem ein innovatives Rollladensystem aus dem Spiralgewebetyp Licorne. Die bis zu 3,80 Meter breiten und aus korrosionsbeständigem Aluminium oder Edelstahl gefertigten Systeme optimieren das Raumklima und regulieren den Tageslichteinfall. Ihre guten g-Werte in Verbindung mit Glas leisten signifikante Beiträge zur Energieeffizienz und zum thermischen Komfort in Gebäuden. Halle B2, Stand 100 Erweitertes Mineraldämm-System Xella hat die Systeme der Mineraldämmplatte der Marke „Multipor“ um weitere Komponenten ergänzt. Für das Wärmedämm-Verbundsystem gibt es in Zukunft mehr Auswahl bei der Gestaltung der Oberfläche. Neu sind der Münchner Rauputz sowie der Scheibenputz in verschiedenen Körnungen. Außerdem wird für das WDVS eine Sockeldämmplatte vorgestellt, die sich auch für den Perimeterbereich eignet. Die Verarbeitung mit der passenden zementären Dichtschlämme gewährleistet einen durchgehenden und wirkungsvollen Feuchtigkeitsschutz der Bausubstanz. Speziell für kleinere Innendämmarbeiten wurde die „compact plus“-Platte entwickelt, die die Oberflächentemperatur in kritischen Bereichen erhöht. Zur Unterstützung von Planung und Ausführung sind erstmals alle Einsatzbereiche der Mineraldämmplatte anwendungsgerecht im „Multipor Dämmbuch“ zusammengeführt. Halle A2, Stand 103

Bioboden, Mineralwerkstoffe und Holzoptik

Messe-Neuheiten von der Domotex und der imm cologne – oft mit Anklängen an die Natur Foto: Hersteller Wandbekleidung aus Holz Die österreichische Manufaktur für Naturholzmöbel Team 7 hat eine Wandverkleidung vorgestellt, die ganz auf die natürliche Wirkung des Materials setzt. Für das Produkt „Waldkante“ werden von Hand Holzstreifen aus dem Randbereich des Baumstamms zu optisch reizvollen Elementen zusammengefügt. Durch die natürlichen Farbnuancen des Holzes und die unterschiedlichen Stärken der einzelnen Holzstreifen entsteht eine lebendig strukturierte Oberfläche. Verfügbar sind die Holzarten Erle, Eiche und Nussbaum. Alle Hölzer stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und sind frei von Schadstoffen. Die Elemente sind für eine einfache Montage mit einem Nut-und-Feder-System ausgestattet; alternativ ist auch das Verkleben an der Wand möglich. Je nach Bedarf können zudem Lichtschalter, Steckdosen oder Montageplatten für TV-Geräte integriert werden. www.team7.de   Konferenztisch in ­elegantem Design Foto: Hersteller Mit dem W-Table bietet Wagner passend zu seinem Stuhl-Programm erstmals ­einen Konferenztisch an. Dank seines filigranen Designs in Kombination mit hochwertigen Materialien ist das Modell für unterschiedlichste Stilrichtungen geeignet. Die Untergestelle gibt es in zwei verschiedenen Oberflächen: glänzend poliert und in matt verchromtem Aluminium. Die Tischplatten sind in den drei Glasvarianten „Classic“, „Mystic white“ und „Chocolate brown“ verfügbar. Kennzeichen der beiden Letzteren ist eine aufwendige handwerkliche Lackierung, die spezielle Farbeffekte im Glas erzeugt. Alle Ausführungen besitzen eine matt geschliffene Oberfläche, die eine angenehme Haptik erzeugt und zugleich Fingerabdrücke reduziert. Außerdem ist eine extrem dünne Schichtstoffplatte verfügbar. Sie besteht aus hoch verdichtetem Papier und speziellen Harzen, die die Oberfläche extrem abrieb-, schlag- und kratzfest machen. Daher ist auch ein Einsatz im Außenbereich möglich. Der W-Table ist in diversen Formen für bis zu acht Konferenzstühle erhältlich und kann über Verbindungsknoten beliebig erweitert werden. www.wagner-architecture.de   Echte Holzböden Foto: Hersteller Mit der neuen „Wood Flooring Collection“ bietet Kaindl jetzt Echtholzböden in exklusivem Design für die hochwertige Raumgestaltung an. Verfügbar sind 14 Varianten, darunter edle Hölzer wie Teak und Robinie. Eiche Karat erzeugt eine besonders ausdrucksstarke Fläche, denn dafür wird bis 300 Jahre altes Holz – meist aus alten Bauernhöfen – verwendet. Die Böden werden als 10,5 Millimeter starke Premiumdielen der Abmessung 1.383 x 159 Millimeter geliefert. Außerdem bieten sie eine effiziente Montage, einfache Pflege und sind aufgrund einer Deckschicht aus einer siebenfach-UV-Lackierung belastbarer als traditionelle Holzböden. Alternativ steht für einige der Dielen erstmals eine geölte Oberfläche zur Verfügung, darüber hinaus sind alle Varianten der Kollektion auf Wunsch auch hochglänzend lieferbar. Aquastopp-Trägerplatten sorgen dafür, dass Dielen und Böden dauerhaft formstabil bleiben. www.kaindl.com   Badkonzepte aus Mineralwerkstoff Foto: Hersteller Samsung Chemical stellte innovative Baddesigns für Privat- und Hotelbäder aus seinem Mineralwerkstoff „Staron“ vor – darunter ein platzsparendes Bad, das den minimalistischen Waschtisch der „Ifudo“-Designlinie, Hand- und Kopfdusche und WC auf kleinstem Raum integriert. Neu war zudem eine unter einer Matratze versteckte Badewanne, die sich als Gästebett verwenden lässt. Die Materialkombination aus Staron und Eichenholz wurde durchgängig für das WC und den Ifudo-Waschtisch eingesetzt. Weitere Lösungen zeigten integrierte technische Add-ons wie LED-Beleuchtung und eine sensorgesteuerte WC-Spülung. www.staron.com   Bio-Designbelag Foto: Hersteller Windmöller Flooring hat das Sortiment des Biobodens „Purline“ der Marke „wineo“ erweitert. Neben der seit etwa einem Jahr erhältlichen Rollenware sind jetzt vier verschiedene Planken- und Fliesenformate in 40 Designs im Angebot. Die Kollektion „wood“ umfasst achtzehn Holzoptiken, die Kollektion „stone“ ist in 16 Steinoptiken in feinen Perl- oder Schieferstrukturen verfügbar. Individuelle Designs sind ebenfalls möglich. Statt auf Chlor, Weichmachern oder Lösungsmitteln basiert dieser Designbelag auf Raps- oder Rizinusölen sowie dem natürlichen Füllstoff Kreide, also gesundheitlich unbedenklichen Stoffen. Purline wird eingesetzt, wo antistatische, hygienische, Chemikalien-beständige und wohngesunde Eigenschaften gefordert sind. Das materialbedingte duroplastische Rückstellverhalten bewirkt, dass Eindruckspuren durch dauerhafte Punktbelastungen ausgeglichen werden. Nach Angabe des Herstellers hat sich der nur 2,5 Millimeter starke Belag nach kurzer Zeit vollständig regeneriert. Durch die molekulare Oberflächenstruktur sei er zudem relativ unempfindlich gegen Flecken, was den Aufwand für Reinigung und Pflege reduziert. www.wineo.de   Klassiker neu aufgelegt Foto: Hersteller Walter Knoll hat zwei Klassiker der Möbelgeschichte neu aufgelegt: den Klubsessel und das Sofa „Haussmann“, entworfen 1962 von den Schweizer Architekten und Designern Trix und Robert Haussmann. Die Idee war damals, ein Möbel zu entwickeln, das den Komfort des klassischen Chesterfields bietet, aber leichter wirkt. Wie bei einem Chesterfield-Möbel sind Sitz und Rücken im charakteristischen Rautenmuster mit Knopfsteppung ausgeführt. Die Moderne zeigt sich dagegen an den filigranen Füßen, die es in den Varianten hochglanzverchromt, matt pulverbeschichtet, Bronze oder in Schwarz-Chrom gibt www.walterknoll.de   Farbenfroher Mineralwerkstoff Foto: Hersteller Karim Rashid hat für LG Hausys die neue Farbkollektion des Mineralwerkstoffs „Hi Macs“ kreiert. Charakteristisch für die „Sparkle Collection“ sind leuchtende, ausdrucksstarke Töne mit einem deutlichen Glitzereffekt. „Key Lime“ und „Kandy Pink“ sind kräftige Farben; „Kreemy Grey“, „Kold Silver“ und „Kanada Violet“ sind gedämpfter und sollen zum Kombinieren mit den intensiven Kontrastfarben innerhalb einer Fläche anregen. Hierbei ermöglicht die fugenlose Verarbeitung des Werkstoffs nahtlose Übergänge. Das aus Acrylharz, natürlichen Mineralien und Pigmenten bestehende Material besitzt eine glatte, porenfreie Oberfläche, ist feuchtebeständig, farbecht und lässt sich thermoplastisch verformen. Gerade diese Eigenschaft eröffnet ein sehr breites Anwendungsspek-trum, das Karim Rashid zu einer neuen Idee inspirierte: Der Designer entwarf einen Lounge Chair, der die verschiedenen Farben der Sparkle Collection verknüpft und durch die Überschneidung der geschwungenen Flächen elegant wirkt. www.himacs.eu

Gut vernetzt

Neues Jahr, neue Software: Anfang 2014 präsentierten auf der neu konzipierten Baufachmesse DEUBAUKOM (früher DEUBAU) in Essen auch Bausoftware-Anbieter neue Funktionen und Programme Text und Auswahl: Marian Behaneck Neue AVA und BIM-AVA Die im Frühjahr erscheinende neue Version 2014 von „Bechmann AVA“ vom gleichnamigen Hersteller enthält eine Reihe zeit- und kostensparender Neuerungen. Komplett neu entwickelt wurde der Texteditor, der jetzt zahlreiche Hilfen bei der Erfassung sowie der sicheren und rechtskonformen Formulierung von Ausschreibungstexten enthält. Die erweiterte Projektauswertung soll einen besseren Überblick über die Baukosten bieten. Auch der Datenaustausch mit anderen Planungsbeteiligten wird einfacher und schneller, wozu unter anderem die vereinfachte Importfunktion beiträgt. Für den neuesten Datenaustauschstandard GAEB XML ist die Software auch zertifiziert. Natürlich berücksichtigt die neue Version alle aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Dazu gehören die neue HOAI 2013 ebenso wie die Anforderungen, die sich aus der SEPA-Einführung ergeben. Darüber hinaus hat der Hersteller in Kooperation mit IMbudget den Prototyp „Bechmann BIM“ entwickelt. Das Fachmodell für Leistungen und Kosten ermöglicht die zeitsparende Ausschreibung und transparente Abrechnung unter Berücksichtigung und Darstellung sämtlicher Planänderungen und Korrekturen. www.bechmann.de Besser mit BIM Building Information Modeling (BIM) ist ein Dauerthema, nicht nur auf Messen. Im Fokus von Vectorworks Architektur 2014 von Computerworks stehen deshalb neue Funktionen, die Planer bei der Umstellung auf diese Arbeitsweise unterstützen sollen. Dazu wurde der für den BIM-Prozess zentrale 3-D-Bereich des CAD-Programms ausgebaut, ebenso wie die Bauteile für die Gebäudeplanung und der IFC-Datenaustausch. Erweitert wurde das Programm ferner in den Breichen 3-D-Planung und Visualisierung: So lassen sich mit neuen 3-D-Werkzeugen auch freie Formen erzeugen oder aus dem 3-D-Gebäudemodell variable Schnitte ableiten. Bei der Entwicklung von Vectorworks Architektur, das nach dem Standard IFC 2×3 Coordination View 2.0 zertifiziert ist, wurde Wert auf einen durchgängigen BIM-Datenfluss zwischen den Projektbeteiligten gelegt. So können mit dem neuen „Publizieren“-Befehl DXF-/DWG-Dateien, PDF-Dokumente oder Layouts für Projektpartner zusammengestellt werden. Außerdem lassen sich über die IFC-Schnittstelle die Analysefunktionen des externen BIM-Qualitätssicherungs- und Kontrollwerkzeugs „Solibri Model Checker“ nutzen. www.computerworks.de/bim Fantastic timetastic Cycot: Wo ist Frau Maier? Mit „timetastic“ bietet Cycot ein neues Personal-Auskunftssystem an. „Wer ist wann wo?“ Gerade größeren Architektur- oder Ingenieurbüros mit variablen Arbeitszeiten und Einsatzorten der Mitarbeiter fehlt manchmal der Überblick, welcher Mitarbeiter sich wo befindet und wann er wie erreichbar ist. Mit „timetastic“ offeriert Cycot, Anbieter von Komplettlösungen und Service rund um die Bereiche Planen, Bauen und Nutzen, ein neues Auskunftssystem für einen schnellen Überblick über die Erreichbarkeit von Projektteams und Mitarbeitern. Sofern diese alle Informationen konsequent in das Büro-Auskunftssystem einpflegen, zeigt es auf einen Blick, welcher Kollege an- oder abwesend ist, wer sich gerade bei einem Kundentermin befindet, einen Baustellentermin hat oder später ins Büro kommen wird. Seine Telefonnummer wird, je nach Status, mit eingeblendet. Auf die Web-Applikation können alle Mitarbeiter per Smartphone, Tablet oder PC zugreifen, sie können Informationen einholen und eigene Termine einstellen. Das aus einem Rechner, einem Bildschirm und einer webbasierten Software bestehende Komplettsystem soll damit die Kommunikation und Kooperation im Unternehmen erleichtern. www.timetastic.de o2c statt 6B Eleco Software: Die neue iPad-App für ArCon-3-D-Modelle ermöglicht es, Projekte zeitgemäß mobil zu präsentierern. Bleistift und Skizzenrolle waren gestern. Wer seine Projekte zeitgemäß präsentieren will, auch unterwegs, oder wer bei Baustellenbesprechungen komplexe Sachverhalte gegenüber Handwerkern dreidimensional veranschaulichen oder seine Kunden mit dem iPad multimedial beeindrucken will, für den könnte die neue iPad-App für ArCon von Eleco Software interessant sein. Die App für ArCon-3-D-Modelle kann ab sofort über den iTunes-Store kostenlos heruntergeladen werden. Mit einem Klick erzeugt der Planer aus seinen ArCon-3-D-Daten ein o2c-Objekt, exportiert es auf sein iPad und kann es anschließend mobil präsentieren oder als E-Mail-Anhang verschicken. Sobald das o2c-Objekt angetippt wird, startet der o2c-Player, sofern der Empfänger zuvor die o2c-App aus dem iTunes-Store heruntergeladen und installiert hat. Mit den üblichen Fingerbewegungen lässt sich das Projekt zum Leben erwecken: Man kann es heranzoomen, bewegen, drehen und sogar virtuell durchwandern, iPhones werden nicht unterstützt. www.arcon-eleco.de Mehr Sicherheit in der Wolke G&W Software verspricht gemeinsam mit dem Online-Speicheranbieter Filespots einen sicheren Datenraum „G&W secure cloud“. Gespeichert wird zertifiziert und „georedundant“, das heißt parallel in zwei Rechenzentren in Nürnberg und München. Damit verbindet die G&W secure cloud Cloud-Funktionen mit aktuellen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz und verspricht eine sichere Alternative zur Datenübertragung per FTP-Server und E-Mail-Anhängen. Nutzer können sich Pläne, LV-Daten etc. ansehen, ohne diese auf den eigenen Rechner herunterladen zu müssen. Planer können ihre Daten befugten Mitarbeitern, Auftraggebern, anderen Fachplanern oder eingeladenen Bietern zur Verfügung stellen, inklusive einer Voransicht und unter Einhaltung von Datenschutzstandards nach dem Bundesdatenschutzgesetz. Der Datenraum lässt sich über Ordner strukturieren. Für die jeweiligen Nutzer können individuelle Berechtigungen freigeschaltet werden, damit diese alle nötigen Unterlagen einsehen, bei Bedarf herunterladen und gegebenenfalls bearbeiten können. Die Rechte an den Daten verbleiben beim Eigentümer. www.gw-software.de Mobil und fix mit BIMx Neue Wege bei der stationären und mobilen Präsentation von BIM-Projekten beschreitet der Architektursoftware-Entwickler Graphisoft mit „BIMx Docs“. Dank neuer „Hyper-Modell-Technologie“ können Architekten, Bauherren und Fachingenieure mit diesem interaktiven 3-D-Präsentationswerkzeug auch mobil auf Planungsunterlagen zugreifen. Dabei lassen sich sowohl 3-D-Gebäudemodelle als auch alle dazugehörigen Pläne jederzeit auf mobilen Geräten abrufen und betrachten, was auch bei großen Datenmengen flott und reibungslos funktionieren soll. Auch die Berufseinsteiger-Version „ArchiCAD Star(T)Edition“ wurde mit der neuen Version weiterentwickelt und optimiert: Basierend auf der „ArchiCAD-17-Technologie“, verfügt das Versions-Upgrade über eine Reihe neuer Werkzeuge und Funktionen, wie zum Beispiel die automatische Verschneidung mehrschichtiger Bauteile, die Generierung von 3-D-Dokumenten aus dem Grundriss heraus oder den beschleunigten Aufbau von 3-D-Modellen. Darüber hinaus sind eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein modellbasierter Datenaustausch zwischen „ArchiCAD“ und anderen führenden Bausoftwarelösungen im Sinne des OpenBIM-Standards möglich. www.graphisoft.de Planung besser planen Wer Bauzeiten im Griff hat, hat auch Projekte im Griff. Die neue Version 6 der Projekt- und Bauzeitenplanungs-Software „pro-Plan“ von Gripsware bietet mit einer neuen Bedienung mehr Planungskomfort. So wurde die grafische Oberfläche durch mehrere „Projektsichten“ erweitert, in die man beliebig wechseln und Projektdaten flexibel eingeben kann. Per „drag and drop“ lassen sich Vorgänge im Balkenplan intuitiv verschieben und Verknüpfungen mit der Maus definieren. Über frei verschiebbare Wartezeiten können Trocknungszeiten oder überlappende Vorgänge definiert werden, wobei jetzt auch prozentuale Zeitangaben möglich sind. Mit den neuen Adressen-Plug-Ins von pro-Plan 6 lassen sich zudem bestehende Adressen aus AVA, MS-Outlook oder einer Datenbank in pro-Plan verwenden. Geänderte Bauzeitenpläne werden so schnell an Projektbeteiligte verteilt. Erläuterungen im Balkenplan können als Infoboxen an beliebigen Positionen eingefügt werden. Auch eine Rechtschreibhilfe, die bauspezifische Fachbegriffe enthält, wurde integriert. Optionale Module erweitern pro-Plan um eine Finanzierungs-Planung, um eine Budget- und Kostenkontrolle oder um eine integrierte SiGe-Planung. www.gripsware.de CAD und AVA neu Nemetschek: Zu den Neuerungen von Allplan 2014 gehört, neben neuen Zeichen-, Editier- und Modellierfunktionen, vor allem das vernetzte Arbeiten. Neu bei Nemetschek sind die Version 2014 der CAD-Software „Allplan“ sowie die Version 2.0 der AVA- und Bausoftware „Nevaris“. Zu den Neuerungen von Allplan 2014 gehört, neben neuen Zeichen-, Editier- und Modellierfunktionen, vor allem das vernetzte Arbeiten. Das sind Funktionen und Technologien, die ein plattform-, zeit- und ortsunabhängiges Zusammenarbeiten von Projektteams ermöglichen sollen. So können mit der neuen Workgroup-Funktion Teammitglieder standortübergreifend vom Homeoffice, vom Baucontainer oder von anderen Büros aus auf Projektdaten zugreifen und gemeinsam daran arbeiten. Anwender mit einem Serviceplus-Wartungsvertrag profitieren zudem von den zwei an Allplan angebundenen, webbasierten Lösungen bim+ und Nevaris: Bim+ ermöglicht unter anderem die Vernetzung und Visualisierung von Allplan-BIM-Modellen auf mobilen Endgeräten. Nevaris, die AVA- und Bausoftware-Gemeinschaftsentwicklung von Nemetschek Auer, Nemetschek und Nemetschek Bausoftware, wurde in der Version 2.0 vorgestellt. Neu an der plattformunabhängigen Web-Lösung sind die Module für Baukalkulation und Bauabrechnung inklusive neuer Mobilfunktionen, wie das Bautagebuch. www.nemetschek-allplan.de, www.nevaris.com AVA: besser ausschreiben Zu den wichtigsten Neuerungen von „Orca AVA 2014“ von Orca Software gehören neue Prüf- und Kontrollfunktionen, eine neue Seitenansicht, mit der man das gewählte Drucklayout in der Vorschau wechseln, anpassen und ergänzen kann, sowie eine Vereinfachung des Datenaustausches: Mit neuen Profilen für die unterschiedlichen Austauschphasen, etwa für die Online-Vergabe, wurde der GAEB-Export vereinfacht. Die neue Version unterstützt neben dem GAEB-XML-3.2-Format auch die GAEB-DA-XML-D80-Schnittstelle. Damit können neutrale Leistungsverzeichnis-Daten ohne Mengen und mit unterschiedlichen Preisinformationen übernommen werden. Ferner ist neben den bisherigen Importformaten GAEB, DATANORM, StLK/StLB nun auch die Übernahme von ­sirAdos-Texten möglich. Auch die Ausschreibungstext-Datenbank „ausschreiben.de“ wurde erweitert: Zum Download der Ausschreibungstexte von Bauproduktherstellern können Planer zwischen den aktuellen GAEB-Formaten sowie Word, Excel, RTF, PDF, Text, DATANORM 5 und ÖNORM wählen. Mithilfe der erweiterten Optionen im Export-Dialog können etwa beim Excel-Export Formeln übergeben werden. In Orca AVA und anderen AVA-Anwendungen ist die Datenübernahme jetzt auch direkt per „drag and drop“ in das LV möglich. www.orca-software.com Berechnend planen Reico: Mit der Software „Cadder“ von Reico lassen sich Projekte zugleich eingeben, berechnen und visualisieren. CAD macht nicht nur Pläne. Mit „Cadder“ von Reico lassen sich Grundrisse und Gebäude wahlweise zeichnen, konstruieren oder über eingescannte Handskizzen eingeben. Auch Bestandspläne oder Aufmaßskizzen können eingescannt werden, um sie digital „durchzupausen“. Wahlweise ist ein zeichnungs- oder modellorientiertes Arbeiten möglich. 3-D-Bauteile beschleunigen die Planung und spezielle Funktionen vereinfachen die Konstruktion, etwa von komplexen Dächern. Aus den CAD-Daten werden Pläne generiert, Mengen und Kosten ermittelt oder Visualisierungen erstellt. Von der Baukostenberechnung inklusive Raumbuch bis zu den Aufmaßlisten – alle Berechnungen aus CAD sind stets verfügbar und prüfbar. Planänderungen werden dokumentiert und sind so von allen Mitarbeitern nachvollziehbar. Darüber hinaus bietet Cadder die Möglichkeit, Geschosse oder Gebäude quasi „in Echtzeit“ zu visualisieren, Raumbücher für Qualitäts- und Ausstattungsnachweise zu erstellen, Massen sowie Baukosten nach Gewerken und DIN 276 zu berechnen. Mit einem Zusatzmodul lässt sich das Programm optional für den Holzrahmen- und Fachwerkbau erweitern. www.reico.de Neuer Dokumenten-Manager Planer müssen auch betriebswirtschaftlich denken. Deshalb stehen die Wirtschaftlichkeit und die Organisation von Planungsbüros im Fokus des Produkts „untermStrich“ vom gleichnamigen Hersteller einer Branchensoftware für internes Projektmanagement, Controlling und Büroorganisation. Zu ihren Neuerungen gehört die Ermittlung der Planerhonorare nach HOAI 2013 und HOAI 2009 sowie das untermStrich-Modul „Dokumentenmanagement“. Letzteres ist nun auch mit den kostenfrei verfügbaren Office-Suiten „Open Office“ und „Libre Office“ kompatibel, was Lizenzkosten sparen hilft. Auf mobilen Geräten ohne installierte Office-Produkte, etwa auf iPads und Android-Tablets, lassen sich nun auch Dokumente im HTML-Format direkt im Browser bearbeiten. Dokumente anderer Formate, wie zum Beispiel PDF oder JPG, können jetzt im Dokumentenmanagement integriert werden. In diesem Zusammenhang steht auch eine Volltextsuche für unterschiedliche Datenformate wie HTML, DOC, XLS, PPT, ODT, ODS, PDF und andere zur Verfügung. Das browserbasierte „untermStrich X“ läuft im stationären wie im mobilen Einsatz auf den diversen Betriebssystem- und Geräteplattformen, unter anderem auch als optimierte Smartphone-Version. www.untermstrich.com Alles neu Vordruckverlag Weise: Zu den zahlreichen Neuerungen von „VvW Control“ gehört beispielsweise die auch separat erhältliche Software HOAI-Pro 2014. Software muss technisch und inhaltlich up to date sein. Sein für Architekten und Bauingenieure zugeschnittenes Software-Portfolio hat der Vordruckverlag Weise deshalb komplett aktualisiert und erweitert. Mit „VvW Control 2014“ steht beispielsweise ein nach dem PeP-7-Standard zertifiziertes Controlling-Werkzeug für die interne Steuerung und Dokumentation von Projekten zur Verfügung. Zu den zahlreichen Neuerungen gehört unter anderem auch die separat erhältliche Software „HOAI-Pro 2014“. Außerdem wurde der „Projekt-Manager 2014“ für die Bauzeiten-, Termin- und Ressourcenplanung erweitert und aktualisiert – zum Beispiel durch eine Änderungsverfolgung. „Bautagebuch 2014“ unterstützt bauleitende Planer durch strukturierte Abfragen, Vorlagen und Automatismen bei der Ausarbeitung umfangreicher Bautagebücher und Baustellenberichte. Eine integrierte Bildverwaltung, ein Reportgenerator sowie die ergänzende, kostenfreie App „Bautagebuch mobile“ für iPhone/iPod und Android-Smartphones hilft Architekten und Ingenieuren bei ihrer bauleitenden Tätigkeit. Mit dem „Terminplaner 2014“ erhalten Planer zusätzlich eine aktualisierte Software für die Verwaltung von Terminen und Aufgaben, inklusive bundeslandspezifischer Kalender. www.vordruckverlag.de