Mit dauerhaftem Holz umhüllt

„Ersatz-Neubau“: Das moderne Interieur, das durch den verglasten Giebel sichtbar wird, kontrastiert mit dem scheinbar verwitterten Holz an Dach und Fassade. Ein baufälliger Dreiseithof in Norwegen wurde durch ein modernes Gebäude ergänzt, das den skandinavischen Stil aufgreift. Ein Dreiseithof in der Nähe von Fredrikstad in Norwegen aus der Zeit um 1900 ließ sich zum Teil erhalten, ein anderer Teil musste zurückgebaut werden. Als Ersatz plante das norwegische Büro Link Architektur ein Gebäude, das sich am Stil der Farmhäuser dieser Gegend mit ihren typischen Satteldächern orientiert. Die tragende Konstruktion bildet ein Holz-Ständerwerk. Um die Tradition der klassischen Kiefernholzfassaden aufzugreifen und gleichzeitig eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, wählte der verantwortliche Architekt Martin Ebert zur Bekleidung von Dach und Fassade Kebony-Holz. Nahtloser Übergang: Die Traufe des Daches endet hinter der Holzfassade… Ausgangsmaterial ist bei Kebony Kiefernholz, das mit Furfurylalkohol, einem Naturprodukt, getränkt und danach getrocknet wird. Dabei vernetzt sich der Bioalkohol mit dem Holz und modifiziert es so, dass ein Holz mit hoher Dauerhaftigkeit, Dimensionsstabilität und einer mit tropischen Harthölzern vergleichbarer Festigkeit entsteht. Diese Eigenschaften waren vor allem bei der offenen Lattenkonstruktion wichtig, womit das Dach über der Dichtebene eingedeckt ist. Für diese Konstruktionsart hätten sonst nur tropische Harthölzer eingesetzt werden können. Die Traufe des Daches endet hinter der Holzfassade, so dass weder Dachrinnen noch Fallrohre sichtbar sind. …sodass weder Dachrinne noch Fallrohre zu sehen sind. Für die Fassaden wurden dicht aneinander verlegte Bretter verwendet. Auf dem anfangs dunkelbraunen Kebony-Holz entsteht infolge von Sonneneinstrahlung, Regen und Schnee eine silbergraue Patina, deren Optik einer natürlichen Verwitterung sehr ähnlich sieht. Dies führt bei dem Neubau im Zusammenspiel mit der nahezu vollflächig verglasten Giebelfassade und dem so sichtbaren hellen Interieur zu einem Kontrast zwischen neuen und scheinbar alten Materialien. www.kebony.de

Besonderes Ziegeldesign

Die Fassaden eines Museums-Neubaus in Colmar wurden mit auseinandergebrochenen Klinkern verblendet. Herzog & de Meuron planten im elsässischen Colmar die Sanierung und Erweiterung des Musée d’Unterlinden. Die Architekten zeigten dabei einen sensiblen, aber zeitgenössischen Umgang mit dem denkmalgeschützten Baubestand. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Dominikanerinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das aufgrund der immer größer gewordenen Kunstsammlung erweitert werden musste. Das planerische Konzept hierzu sah neben der Sanierung des Bestandsgebäudes einen dreigeschossigen Neubau vor, deren Ausstellungsbereiche ein Galerietunnel verbindet. Die Versorgung der unterirdischen Bereiche mit Tageslicht erfolgt über das an die Colmarer Altstadthäuser erinnernde und ebenfalls neu gebaute sogenannte „kleine Haus“. Dessen Dach und Fassaden sind ebenso wie die des Neubaus überwiegend geschlossen. Lediglich die wenigen spitzbogenförmigen und schmalen Fenster erinnern an den gotischen Ursprung des ehemaligen Klosters. Das Innere nach außen gekehrt: Für das Verblendmauerwerk wurden gelochte Formklinker in der Mitte auseinandergebrochen… Die Fassaden beeindrucken vor allem durch ein außergewöhnliches Verblendmauerwerk aus insgesamt 75.000 von Hand gebrochenen Klinkern des Herstellers Gima. Verwendet wurden dafür 28 Zentimeter breite, zwölf Zentimeter hohe und 8,50 Zentimeter tiefe …und die innere Seite wurde als Außenansicht im Binderverband vermauert. Klinker des Sonderfarbtones „Colmar-Breno FKG“. Es handelt sich dabei um gelochte Formsteine, die mittig auseinandergebrochen und mit der unregelmäßigen Seite nach außen als angepasster Binderverband vermauert wurden. Das von den Architekten gewünschte Farbspiel der Fassade entstand durch Zugabe von Kohle und Salz während des Brandes sowie mittels einer speziellen Ofenatmosphäre. In die Erweiterung des Museums wurde die angrenzende ehemalige städtische Badeanstalt einbezogen. Damit sich der so entstandene öffentliche Platz optimal in den historischen Kontext und die Fassadengestaltung einfügt, wurden auf der Bodenfläche farblich abgestimmte Pflasterklinker von Gima verlegt. Insgesamt lässt die natürliche Ästhetik der Klinker den Platz und die Gebäude zu einem harmonischen Ensemble verschmelzen. www.gima-ziegel.de

Qualität zahlt sich aus

In einer Werkstatthalle mussten nach über 25 Jahren bei den Oberlichtern und RWA-Anlagen lediglich die Ausfachungen ersetzt werden. Flugzeuge müssen regelmäßig überholt werden, damit sie ihre Betriebsdauer von mehr als 20 Jahren erreichen. Diese Dienstleistungen übernimmt bei der Lufthansa deren Tochterunternehmen, die Lufthansa Technik AG, an weltweit über 50 Standorten. Eine der Überholungshallen befindet sich auf dem Flughafengelände in Hamburg. Auf einer Fläche von 13.000 Quadratmetern bietet diese sogenannte „Überholungshalle 461“ gleich mehreren Flugzeugen Platz. Vor über 25 Jahren wurden auf ihrem Dach 44 Tonnenoberlichter und 110 Lüftungssysteme mit RWA-Funktion der Roda Licht- und Lufttechnik GmbH installiert. Im Lauf der Zeit hatte Hagel die Polycarbonat-Mehrstegplatten so stark beschädigt, dass der Bauherr zunächst einen kompletten Austausch der Oberlichter und RWA-Anlagen für nötig hielt. Bei der genauen Bestandsanalyse stellte sich jedoch heraus, dass die in das Lichtband integrierten RWA- und Lüftungssysteme noch voll funktionstüchtig waren. Dabei erlaubte die Bauart der Systeme, dass sich die Polycarbonat-Platten einfach austauschen ließen. Annelene Hinz, verantwortliche Managerin bei der Lufthansa Technik AG: „Wenn nach 25 Jahren Systeme immer noch so gut sind, dass nur die Ausfachung ausgetauscht werden muss, dann handelt es sich um eine hervorragende Produktqualität.“ Zeitachse: Die drei Bilder zeigen das Hallendach nach der Montage 1991… Deshalb wandte man sich jetzt wieder an Roda und ließ sich beraten. Bei der Ausfachung setzt man auch heute noch auf Polycarbonat-Mehrstegplatten, die im Laufe der Jahre vor allem in Bezug auf ihre UV-Beständigkeit deutlich verbessert wurden. Ihre Mehrkammer- …vor der Sanierung im Jahr 2016… Geometrie sichert hervorragende U-Werte. Außerdem sind die Platten leicht, was die statische Belastung des Dachtragwerks reduziert. Weiterhin sind unterschiedliche Stärken und Ausführungen verfügbar. Transparente …und nach der Sanierung. Polycarbonat-Mehrstegplatten lassen das meiste Sonnenlicht ins Gebäude (LT = 66 Prozent bei 16/5X transparent), lassen aber die Sonnenstrahlen gerade hindurchgehen, was zur Licht- und Schattenbildung im Gebäude und zu Blendeffekten führt. Die Alternative sind opake Platten, die diese Nachteile aufgrund ihrer Lichtstreuung (Diffusion) verhindern. Allerdings beträgt die Lichttransmission nur 40 Prozent (16/5X opal). Dadurch gelangt deutlich weniger Sonnenlicht in die Räume. Die Lufthansa Technik AG wählte daher sogenannte Softlite-Platten. Sie werden aus einem speziellen Granulat gefertigt und erlauben laut Hersteller eine hundertprozentige Diffusion, lassen aber mit einer Lichttransmission von 57 Prozent (16/5X softlite) deutlich mehr Licht als herkömmliche Opal-Platten ins Gebäude. Annelene Hinz: „Damit haben wir eine hervorragend ausgeleuchtete Überholungshalle und fühlen uns für die nächsten 25 Jahre gut aufgestellt.“ www.roda.de

Kreativ und nachhaltig

Nicht alltägliche Fassaden mit Klinkern, Glas und Metall sowie Ersatz der Ausfachung statt neuer Oberlichter. Fassade mit La-Ola-Welle Durch eine neue Metallfassade mit ausgestellten Lamellen ist ein Hochregal-Lager zum Blickfang geworden. Zu den Liegenschaften und Gebäuden der internationalen Unternehmensgruppe Gedeon Richter zählt ein neungeschossiges turmartiges Lagerhaus am Hauptsitz in Budapest. Angesichts der voluminösen fensterlosen Masse wirkte es äußerst schmucklos. Der Bauherr strebte deshalb im Zuge der energetischen Sanierung auch eine optische Umgestaltung an, die das Lagerhaus zu einem Blickfang macht. Die ungarischen Architekten Nagy Csaba und Dániel Déri des Budapester Büros Archi-kon (Kft.) lösten diese Aufgabe, indem sie das Gebäude mit einem Metallkleid überzogen, das in seinem individuellen Faltenwurf Bewegung simuliert. Dafür wählten sie das Aluminium-Paneelsystem Planum von Domico mit besonders ebener Oberfläche und einer Deckbreite von 800 Millimetern. Ein Vorteil des Systems besteht in der Verlegemöglichkeit von oben nach unten, die bei diesem Projekt zur Ausführung kam. Das Gerüst kann dadurch bereits im Zuge der Arbeiten abgebaut werden. Für die neue Metallfassade bedienten sich die Architekten einfacher Gestaltungstricks: Die typische kreuzförmige Rasterung der plan-ebenen Paneelfassade wurde nach einem vorgegebenen Prinzip lediglich horizontal verschoben – dies allerdings im standardisierten Paneel-Längenmaß, jeweils auch über alle Ecken rund um das Gebäude herum. Dadurch entstanden in den Flächen optisch sich überlagernde Parabelbögen, die übereck geführt sind und somit die harten Kanten des Kubus aufweichen. Die in Profilbreite zusätzlich in alle vertikalen Fugen integrierten Metallplatten und deren versetzte Anordnung erzeugen eine virtuelle wellenförmige Bewegung, die die Fassaden dreidimensional erscheinen lässt. Die rechtwinklig herausgestellten Lamellen bilden bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen spiegelnde Glanzflächen sowie scharfkantige Schlagschatten und intensivieren dadurch den Verlauf der Parabelmuster. Eine besondere handwerkliche Herausforderung für das ausführende Unternehmen VÁZ-ÉP Kft. aus Székesfehérvár war das akkurate Kanten sämtlicher Planum-Eckprofile vor Ort. Schließlich galt es nicht nur, über die ganze Höhe exakte Gebäudekanten herzustellen, sondern auch den Fugenversatz maßgerecht in den benachbarten Flächen zu etablieren. Demgegenüber war die Montage der Lamellen dank definierter Anschraubwinkel in der Unterkonstruktion schnell Routine. www.domico.at Einschalige Lösung Bei der Fassadensanierung eines Osloer Bürogebäudes erfüllen 15 Zentimeter schlanke Glaselemente den energetischen und denkmalpflegerischen Anspruch. Das Bürogebäude Wergelandsveien 7 in Oslo wurde 1959 nach dem Entwurf des norwegischen Architekten Nils Holter errichtet. Sein Design verkörpert die spätmoderne Gestaltungsidee der Fünfziger- und Sechzigerjahre – deshalb steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Nach rund 55 Jahren erforderte die ungenügende Energieeffizienz eine Modernisierung des Gebäudes. Für die Fassaden hatten die Verantwortlichen zunächst eine herkömmliche Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Dreifachverglasung, Mineralwolldämmung und externem Sonnenschutz erwogen. Allerdings hätte die Erfüllung der energetischen Anforderungen eine Wanddicke erfordert, die das ursprüngliche Erscheinungsbild zu sehr verändert hätte. Das Glasfassadensystem „Qbiss Air“ mit seinem 100-Millimeter-Mehrkammer-Dämmkern von Trimo aus Trebnje in Slowenien erfüllte dagegen die Aufgabenstellung. Qbiss Air ist modular aufgebaut und setzt sich aus transparenten und nicht transparenten Elementen zusammen. Ihr Mittelwert ergibt bei der hier eingesetzten Glasfassade einen Ucw-Wert von 0,36 W/m²K bei einer Wanddicke von nur 15 Zentimetern. Mit einer 200-Millimeter-Mineralwolle-Dämmung in den nicht belichteten Fassadenteilen erreicht die gesamte Außenwand einen Ucw-Wert von 0,23 W/m²K. Durch die hohen Dämmwerte und den niedrigen g-Wert der Glaselemente von 0,22 wird auch kein externer Sonnenschutz benötigt. Nach der Fassadensanierung ist der Energieverbrauch des Bürogebäudes um 60 Prozent gesunken. Das entspricht etwa 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Und die Nutzer erfreuen sich einer guten Schalldämmung (45 dB), stabiler Raumtemperaturen und einer uneingeschränkten Sicht nach draußen. www.qbiss.eu

Innovatives fürs Büro

Neuheiten von der Messe für Büroeinrichtungen Orgatec in Köln. Trennwand Cradle-to-Cradle-zertifiziert In Zusammenarbeit mit der Internationalen Umweltforschung GmbH (EPEA) hat Strähle sein Trennwand-System 2000 nach den Kriterien des „Cradle to Cradle Products Innovation Institute“ zertifizieren lassen. Um dem C2C-Prinzip zu entsprechen, wurden die Inhaltsstoffe der Materialien bis auf die CAS-Nummer-Ebene (CAS = Chemical Abstracts Service) identifiziert und die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften bewertet, ebenso deren Fähigkeit, nach der Nutzung in den biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt zu werden. Für die Herstellungsprozesse bei Strähle mussten außerdem Nachweise über Energieeinsatz, Wassermenge und -qualität sowie die Einhaltung sozialer Grundsätze erbracht werden. Im Ergebnis mussten für einige der beim Trennwand-System 2000 eingesetzten Materialien Alternativen gefunden werden. Zum Beispiel wird für das C2C-System jetzt eine Verglasung mit PVC-freiem Dichtungsprofil verwendet. Die hier dargestellte Glaswand zeigt eine Kombination aus eloxierten, schwarz gefärbten Aluminiumprofilen und Rauchglas. www.straehle.de Power-Leuchte Waldmann hat eine neue Variante der LED-Stehleuchten-Serie „Lavigo“ vorgestellt. Das Modell besitzt einen besonders langen und schmalen Leuchtenkopf, der weit über den Arbeitsplatz reicht. Dadurch kann die Leuchte auch an der Fensterseite platziert werden, denn das Licht geht nicht nach außen verloren, sondern kommt direkt beim Nutzer an. Außerdem erzeugt die mit 16.000 Lumen leistungsstärkste Stehleuchte des Herstellers besonders viel und gleichmäßiges Licht. Möglich wurde diese Leistung durch eine um 130 Lumen pro Watt gesteigerte Lichtausbeute. Das Modell eignet sich besonders für tiefe Räume und ist auf eine normgerechte Ausleuchtung von zwei großen Schreibtischflächen mit bis zu 1,80 Meter Tiefe ausgelegt. www.waldmann.com Tradition mit Zeitgeist verknüpft Seit Arne Jacobsen 1952 für Fritz Hansen den inzwischen zum Designklassiker erhobenen Stapelstuhl „Ant“ entworfen hat, dessen fließende Geometrie durch formgepresstes ­Furnier erzeugt wurde, blieb der dänische Hersteller dieser Tradition verbunden. Auch die Formensprache des neuesten Modells namens „Pair“ erinnert an die 1950er-Jahre; allerdings hat sie der britische Designer und Gründer der Londoner Designagentur Layer, Benjamin Hubert, dem Zeitgeist angepasst. Heute sind vor allem flexible Produkte gefragt, um Individualität und auf das Umfeld abgestimmte Lösungen zu erreichen. Bei Pair soll das Zusammenspiel von Alt und Neu die Kombination der klassischen Sperrholzsitzschale mit einer Rückenlehne aus leicht transparentem Spritzgusspolycarbonat zum Ausdruck bringen. Die Rückenlehnen sind mit oder ohne Armauflagen in vier Farben erhältlich. Verfügbar sind außerdem verschiedene Beinmodelle (Kufengestell oder Vierfuß), wahlweise in zwei Farben und in Chrom, sowie ein Sitz in zwei Farben und Eichenfurnier. Optional wird auch eine Polsterung angeboten. www.fritzhansen.com Universeller Stapelstuhl Der Stapelstuhl „Halm“ von Brunner vereint Funktionalität mit einem eleganten und puristischen Design, das jehs+laub entworfen haben. Verwendet wurden Holz und Kunststoff, die durch einen nahezu fugenlosen Übergang ästhetisch miteinander verschmelzen. Durch den Einsatz eines Stahlrohrrahmens und spezieller Gewindestifte ist Halm besonders stabil, dabei aber praktisch in der Handhabung. Bis zu fünf Stühle können übereinandergestapelt werden – ob mit oder ohne Armlehne und mit oder ohne Polster. In Verbindung mit der Auswahl aus sechs Kunststofffarben eignet sich dieses Modell für Restaurants ebenso wie für öffentliche Warteräume und vieles mehr. www.brunner-group.com Ideen für individuelle Arbeitswelten Der niedersächsische Hersteller Wini hat gemeinsam mit seinem britischen Partner, dem Sitzmöbelhersteller Connection Seating Ltd., Büromöbel-Programme vorgestellt, mit denen sich ganzheitliche Konzepte realisieren lassen – vom repräsentativen Empfangsbereich über Einzel- und Teamarbeitsplätze, die Cafeteria, Besprechungs- und Loungezonen bis hin zu integrierten Raum-in-Raum-Lösungen. Neu ist unter anderem das Einrichtungssystem „Winea Plus“ des Berliner Designers Michael Hilgers. Die neue Möbelserie umfasst neben Tischen in Sitz- und Stehhöhe und mit Stromversorgung auch Sitzbänke in verschiedenen Größen und bietet sich dort an, wo maßgerechte und vor allem kommunikative Treffpunkte gestaltet werden sollen. Frei stehende Lösungen sind dabei ebenso möglich wie wandgebundene Elemente oder solche mit Schrankanbindung. Gestaltendes Element der Serie ist die innen laufende, abnehmbare Stoffbespannung, hinter der sich neben einer verstärkenden Stahltraverse auch der Kabelkanal für die Elektrifizierung verbirgt. Durch die große Stoffauswahl können mit der Ummantelung zudem gezielte Farb- und Designakzente im Objekt gesetzt werden. www.wini.de Neue Generation von Teppichfliesen Die Teppichfliese „Freestyle“ von Object Carpet besitzt aufgrund einer neuartigen Webtechnik eine ungewöhnlich harte Oberfläche; dennoch bleiben die Eigenschaften eines textilen Belages erhalten. So sorgt die rückseitige Beschichtung auf einem hoch komprimierten und thermofixierten Vlies für Dimensionsstabilität und eine gute Akustik. Von oben ist dagegen eine fein strukturierte, dezente Oberfläche sichtbar, die auch für Allergiker geeignet ist. Mit Freestyle ist ein nachhaltiges Produkt auf den Markt gekommen. Die Fliese besteht zu einhundert Prozent aus PET und ist somit schadstofffrei und komplett recycelbar. Mit 16 unterschiedlichen Designs in jeweils vier Kolorits deckt die Kollektion ganz verschiedene Stilrichtungen ab. Kulturmetropolen wie Antwerpen, Marrakesch oder Tokio standen den Designern Kathrin und Mark Patel für die Motive Pate. Der Belag lässt sich mit den anderen Teppichboden-Qualitäten des Herstellers auch gut kombinieren, zum Beispiel, um Zonierungen für unterschiedliche Aufenthaltsbereiche zu schaffen. Mithilfe des Konfigurators auf der Website lässt sich die Einrichtung zudem schnell visualisieren. www.object-carpet.com Intelligentes Klapptischsystem Mit dem Klapptisch „mAx“ hat der Designer Andreas Störiko für Wilkhahn ein System entwickelt, das moderne Gestaltung, Flexibilität und komfortable Bedienung verbindet. Drei Tischfuß-Größen erlauben skalierbare Tiefen und Breiten bei Einzeltischen, Systemtischen und Einhängeplatten, deren Geometrien lineare ebenso wie richtungsändernde Verkettungen ermöglichen. Zusammen mit den in unterschiedlichen Oberflächen- und Kantenausführungen verfügbaren Tischplatten lassen sich von losen Gruppierungen über verkettete Tischreihen bis zu offenen oder geschlossenen Konferenztischanlagen flexible Nutzungskonzepte realisieren. Die Klappmechanik lässt sich nicht nur mit einer Hand bedienen, sondern sie ist zudem selbststabilisierend: Beim Ausklappen des T-Fußes schnappt eine Stützstrebe aus der Standsäule heraus und arretiert automatisch im Gegenlager unter der Tischplatte. Und je mehr an dem Tisch gerüttelt wird, desto fester wird die Verbindung. Der Abbau lässt sich ebenso leicht bewerkstelligen. www.wilkhahn.de Schön schräg Ob Regale, Schränke, Tische oder Sitzmöbel: Das Tragrohrmöbelsystem „Modul space“ von Bosse, einer Marke der Dauphin HumanDesign Group, bietet durch den neuen 135-Grad-Knotenpunkt große Gestaltungsfreiheit. Damit sind jetzt auch Trapezformen mit abgeschrägten Ecken möglich, was oft bei Theken oder Empfangstresen wichtig ist. Die breite Auswahl an Oberflächenvarianten, wie Naturholz, Lack, Glas oder Fotofolien, wurde zudem um drei Melamin-Dekore erweitert. Modul-Space besteht aus drei einzelnen Elementen – Knoten, Stab und Fläche –, die systematisch aufeinander aufbauen und variabel kombinierbar sind. www.dauphin-group.com

Attraktiv und hilfreich

Unsichtbare Tore, modulare Brunnen, schöne nachrüstbare Balkone, geräumiger Aufzug, Gründach mit großem Speicher und mehr. Gut getroffenes Tor Das Tor zur Sammelgarage eines neuen Wohnhauses in Berlin entspricht dem Design der Fassade und stört auch keine Passanten beim Vorübergehen Die ruhigen Seitenstraßen des Lützowviertels nahe dem Potsdamer Platz in Berlin prägen auch heute noch Handwerksbetriebe und die für die Stadt typischen Höfe mit Künstlerateliers. Ein neues Wohnhaus in der Kluckstraße von usp-architekten fügt sich in dieses Bild durch eine schlicht gehaltene Fassade ein, in deren Erdgeschoss lange, teils verbundene und unterschiedlich breite Rechtecke eingearbeitet sind. Diese reliefartige Gestaltung wurde auch auf das Tor der Sammelgarage und die zwei Nebentüren übertragen. Architekt Frank Stintz: „Die Herausforderung war, ein Produkt zu finden, das bei sehr geringer Bauhöhe eine zusätzliche Montage von Elementen auf der Außenseite zuließ.“ Überzeugt hatte schließlich das nicht ausschwenkende Kipptor von Käuferle. Das Unternehmen führte nicht nur die Montage selbst aus, sondern unterstützte wunschgemäß auch bei der Planung. So mussten im Aufmaß und in der Produktion die Fassadenachsen sehr genau aufgenommen und berücksichtigt werden, damit Fassade und Tor einen präzisen Übergang erhielten. Bei dem Tor in der Kluckstraße handelt es sich um eine Rahmensprossenkonstruktion aus Aluminium mit einer Größe von 2.750 mal 2.200 Millimetern. Es besteht im Einzelnen aus einer Füllung mit einem Aluminium-Rundlochblech (RV 5/8), das in den Rahmen eingelegt wurde. Rahmen und Füllung sind in einem dunkelgrauen Farbton (DB 703) beschichtet. Auf die Füllung wurde ein CNC-geschnittenes Alu-Glattblech aufgelegt und unsichtbar befestigt. So entstand dieselbe Struktur wie auf der Fassade. Durch die Verwendung von Aluminium ist das Tor auch relativ leicht und einfach zu bedienen, weshalb es zusammen mit der geringen Anzahl an beweglichen Teilen verschleißarm ist. Außerdem lässt das Lochblech mit seinem Lüftungsquerschnitt von 35 Prozent genügend Luft in die Garage. Der geräuscharme Deckenzugantrieb, der Sanftlauf und die Sanftstoppfunktion dämpfen beim Betätigen die Geräusche, sodass die Nutzer der darüberliegenden Wohnung nicht gestört werden. Für die Sicherheit sorgen ein Not-Aus-Schalter sowie ein sensorisch gesteuerter Fingerschutz. Nicht zuletzt werden auch keine Fußgänger und Radfahrer gefährdet, da das Tor nicht über die Torebene hinausschwenkt. www.kaeuferle.de Nachhaltige Wasserspiele Ein Brunnenbecken in Ingolstadt ist langlebig und wurde zugleich einfach und wartungsarm erstellt Zum Angebotsspektrum der Kusser Granitwerke gehören auch Brunnenanlagen aus massivem Granit, die seit vielen Jahren in Europa, den USA, Russland und dem arabischen Raum Anklang finden. Deutsche und international bekannte Architekturbüros greifen bei ihren Projekten oft auf die Produkte und das Knowhow des Unternehmens zurück. Durch das über Jahrzehnte hinweg entstandene Spezialwissen und eigens entwickelte Sonderlösungen konnte schon so manche Entwurfsidee erfolgreich umgesetzt werden. Ein aktuelles Beispiel ist das etwa 22 mal drei Meter große Brunnenbecken im Senkgarten des Audi-Werkes. Mit seinen Bäumen und Sträuchern bildet der Senkgarten am Eingang der Technischen Entwicklung einen hochwertigen Aufenthaltsbereich für Besucher und Mitarbeiter. Die Planung stammt von Wolfgang Weinzierl Landschaftsarchitekten aus Ingolstadt. Für eine möglichst lange Lebensdauer sollte der Brunnen aus massivem Naturstein bestehen. Die vorgefertigte und modulare Bauweise des Kusser Brunnensystems trug maßgeblich zum Zuschlag bei, da sie den Vorteil einer unkomplizierten Schnittstelle zur Wasserversorgung und zur Brunnentechnik bietet. Außerdem erlaubt diese Art der Herstellung äußerst schlanke Wand- und Beckenbodenquerschnitte sowie eine Bearbeitung, die Oberflächen entstehen lässt, die über Jahrzehnte hinweg beständig sind. Im Vergleich zu herkömmlichen Granitbrunnen mit Mörtelfugen zeichnet sie sich durch eine besonders lange Wasserdichtigkeit aus. Der Brunnen im Senkgarten wurde in drei Module unterteilt, die auf der Baustelle nur noch verschraubt werden mussten. Die Module werden individuell vorgefertigt und mit der Wassertechnik bestückt. Bei der Werksabnahme wird die gesamte Anlage vorab getestet. Montage, Installation und Inbetriebnahme des Brunnens in Ingolstadt dauerten deshalb lediglich zwei Tage. www.kusser.com Gründach hilft bei Hochwasser Das neue Retentions-Gründach von Zinco kann deutlich mehr Wasser speichern als übliche Aufbauten und gleicht damit Niederschlagsspitzen effektiv aus. Als Wasserreservat dient ein sogenannter Abstandshalter (Spacer); darüber ist jede Form der Dachbegrünung und Dachnutzung möglich. Die Höhe des Spacers ist variabel wählbar. Zum Beispiel speichert ein zehn Zentimeter hohes Element etwa 80 Liter Wasser pro Quadratmeter zusätzlich zu der Regenrückhaltung der Begrünung. Das Speichervermögen einer Extensivbegrünung liegt bei 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter, das einer Intensivbegrünung zwischen 50 und 100 Liter pro Quadratmeter. Das im Spacer befindliche Wasser wird über ein im Gully verankertes Drosselelement in einem definierten Zeitraum zwischen 24 Stunden und mehreren Tagen in die Kanalisation abgeführt. Fällt mehr Regen, greift der Überlauf. Damit das System dauerhaft einwandfrei funktioniert, liegt der Gully samt Drosselelement geschützt innerhalb des Kontrollschachts, dessen Feinschlitzung das Einschwemmen von Fremdstoffen verhindert. www.zinco.de Land- und Wasser-Raum Hinter unsichtbaren Garagentoren einer Villa in den Niederlanden liegen verborgen zwei Autos und ein Boot In den Niederlanden spielt die Verbindung zwischen Architektur und Landschaft von jeher eine besondere Rolle. Große Teile des Landes hat man dem Meer abgerungen; dieser Prozess hält bis heute an. Auch der Bauplatz für eine im letzten Jahr fertiggestellte Villa in Reeuwijkse Plassen befand sich auf einer Insel, die durch Trockenlegung von Gelände entstanden war. Der Bauherr wünschte sich keine verträumte Wohnidylle in lauschiger Natur, sondern einen streng minimalistischen Stil – umgesetzt von den Architekten des Lab32 aus Geulle. Neben einer geradlinigen Kubatur und großen Fensterflächen mit Bezug zum See setzten die Planer auf die Verwendung nur weniger Materialien. Es war ein insgesamt harmonischer Eindruck gewünscht, den vor allem auch die Garagentore des Gästehauses nicht unterbrechen sollten. Zur Landseite hin bietet das Haus zwei Autos Platz – zur Seeseite hin dient es als Bootshaus. Das Wasserfahrzeug schwimmt auf einem eigenen Kanal samt Schleuse hier direkt hinein. Gesichert werden die beiden Garagen mit Sektionaltoren (ALR F42) von Hörmann, die sich in geschlossenem Zustand vollständig in die Architektur integrieren. In diesem Fall erhielten die Tore eine Beplankung aus Titanzink-Fassadenelementen mit Kunststoffkern, die mit der Wandfläche nahezu verschmelzen. www.hoermann.de Schön trittsicher Der Hersteller von Flüssigkunststoffen Triflex hat mit „Triflex TTS“ ein Beschichtungssystem für Treppen im Außenbereich entwickelt, das optisch anspricht, eine hohe Rutschsicherheit (R 12) bietet und lang anhaltend gegen Abnutzung und Witterung schützt. Die Systembestandteile sind: Grundierung, Spezialvlies, Dickbeschichtung, Quarzsandeinstreuungen, Versiegelung. Im Zusammenspiel der einzelnen Komponenten entsteht eine flexible, rissüberbrückende und abriebfeste Beschichtung. Mit „Triflex TSS S1“ ist zudem eine schwer entflammbare Variante (B1 nach DIN 4102 sowie Klasse Bfl-s1 nach DIN EN 13501-1) verfügbar. Da die Verarbeitung bei Untergrundtemperaturen bis null Grad Celsius erfolgen kann und die Stufen bereits nach zwei Stunden begehbar sind, können Treppen ohne größere Einschränkungen und nahezu ganzjährig saniert werden. www.triflex.com Bodenschwellen mit viel Funktion Siegenia hat zwei Bodenschwellen für Hebe-Schiebe-Elemente aus Holz und Holz-Aluminium neu im Programm. Mit ihrer Höhe von fünf Millimetern eignen sie sich für barrierefreie Zugänge; sie bieten größere Glasflächen und in Kombination mit weiteren Produkten mehr Sicherheit und Komfort. „Eco Pass Sky“ und „Eco Pass Sky Plus“ unterscheiden sich darin, das Sky die Verglasung des Festflügels bis unmittelbar auf die Schwelle und Sky Plus bis in die Schwelle hinein erlaubt. In Verbindung mit der Öffnungs- und Verschlussüberwachung „Aerocontrol“ lässt sich zudem der Einbruchschutz erhöhen, indem der jeweilige Öffnungs- und Verschlusszustand der Tür gemeldet wird. Die Einbindung in Alarmanlagensysteme ist ebenfalls möglich. Werden die Hebe-Schiebe-Elemente mit dem Antrieb „Drive axxent HSA smart“ ausgestattet, lassen sich Flügelgewichte bis 400 Kilogramm auch komfortabel per Knopfdruck bewegen. Das Öffnen und Schließen kann mithilfe eines Edelstahl-Tasters, einer Fernbedienung oder der serienmäßigen App-Lösung „SI Comfort“ via Smartphone oder Tablet erfolgen. www.siegenia.com Special Effects Die Wände eines Restaurants wurden passend zum Küchenkonzept mit natürlichen Materialien und kreativer Technik gestaltet Für die Modernisierung des Restaurants „Kostbar“ am Marktplatz in Bad Saulgau gab der Inhaber Andreas Lorinser eine außergewöhnliche, aber edle Wandgestaltung vor. Sie soll in den Räumen das Konzept „fusion kitchen“ von Küchenchef Sebastian Wenzel widerspiegeln, das klassische regionale Gerichte mit ungewöhnlichen Zutaten aus anderen Regionen kombiniert. Die Malerwerkstätten Kleinheinz aus Bad Saulgau wählten dafür den Kalkantikputz „Decostone“ in Betonoptik von Dracholin, der mit den Minerallasuren „Effecto Hämatit“ und „Perldiamant“ des Herstellers veredelt wurde. Entstanden ist eine einzigartige metallische Oberfläche, die durch das Glätten und Verpressen des Putzes noch spezielle Effekte erhielt. Bei dieser Verarbeitungstechnik werden Glimmerschuppen freigelegt, die in Verbindung mit nuancierten Farben und variierenden Glanzgraden den Kalk-Antikputz besonders reizvoll erscheinen lassen. Unterschiedliche Auftragsstärken der Lasur bewirken zudem luftige bis kräftigere Schattierungen, die den Metallic-Charakter zusätzlich hervorheben. Aufgrund der rein mineralischen Rohstoffbasis des Kalk-Antikputzes entsteht ein emissionsfreier und offenporiger Wandbelag, der die Regulierung des Raumklimas fördert. www.dracholin.de Ästhetische Balkone Die 4architekten aus München haben zusammen mit der Firma Sandmeir ein Bausystem für Balkone entwickelt, das mittlerweile serienreif ist und schon vielfach ausgeführt wurde. Ursprünglich hatten die Architekten nach einer Ersatzlösung für die kleinen Küchenbalkone der zahlreichen denkmalgeschützten Gebäude aus der Zeit um 1900 gesucht. Hierbei ging es in erster Linie darum, eine Form zu finden, die der Architektur entspricht und den Außenraum aufwertet. Daraus ist ein Bausystem – genannt Balkonraum – entstanden, das die Ökonomie gängiger Systeme mit der Qualität individueller Einzelanfertigungen verbindet. Das spiegelt sich auch bei den Kosten wider, die laut Anbieter mit handelsüblichen Systemen konkurrenzfähig sind. Für den „Balkonraum“ haben die Architekten zwei Formen entwickelt: eine mit Rundungen und eine puristischere. Deshalb ist das System nicht nur zur Nachrüstung denkmalgeschützter Gebäude geeignet, sondern auch für Wohnhäuser aus der Nachkriegszeit sowie späterer Baujahre. Die Konstruktion ist als flexibles Bausystem konzipiert. Es sind drei statisch unterschiedliche Varianten verfügbar: frei stehend mit vier Stützen, zwei Stützen mit Auflager an der Gebäudewand sowie als Kragbalkon. Für den Bodenbelag und die Brüstung werden verschiedene Standards angeboten, zum Beispiel Rundstäbe aus Aluminium und Flachstahl, Platten in unterschiedlichen Dekoren und Fräsungen oder Verbundsicherheitsglas. Daneben sind Lösungen möglich, die es Architekten erlauben, ihre individuellen Ideen zu verwirklichen. Der „Balkonraum“ bietet außerdem einige praktische Details, die den Nutzwert erhöhen. Neu bei einem System dieser Art ist die umlaufende Blumenablage, innerhalb derer sich das Wasser sammelt und von wo es der Regenentwässerung zugeführt wird. Für den zweiten Rettungsweg ist eine Feuerleiter integrierbar und für einen barrierefreien Zugang ist lediglich eine Fenstertür mit einer rollstuhlgängigen Türschwelle erforderlich. www.balkonraum.de Reduzierte Energieverluste In Aufzugsschächten bleiben die Rauchabzugsöffnungen in der Regel geöffnet, sodass die warme Luft aus dem Gebäude durch die Spalten der Schachttüren und den Kamineffekt ins Freie strömt. Mit dem „enev-kit“ der Aleatec GmbH lassen sich diese Wärmeverluste deutlich reduzieren, denn die Öffnung wird von innen mit einer gegen Kondensatbildung isolierten Jalousieklappe verschlossen. Da die Jalousieklappe mithilfe eines Sicherheitsstellantriebs mit stromloser Federrückstellung betrieben wird, ist ihre Funktionssicherheit auch bei Stromausfall gewährleistet. Weitere Bestandteile des enev-kits sind ein nach VdS/EN 54-20 zertifiziertes Rauchansauggerät (RAS) sowie ein Rohrsystem. Aufgabe des RAS ist es, aus dem Rohrnetz kontinuierlich Luft zu entnehmen und diese auf Rauchpartikel zu überwachen. Es ist so leistungsfähig, dass es zwei durch Mauerwerk getrennte Schächte bis zu einer Höhe von 65 Metern überwachen kann. Das Rohrsystem mit Ansaugbohrungen alle 2,50 Meter wird über die gesamte Schachthöhe installiert. Der Luftaustausch wird über einen CO2-Sensor gesteuert. Bei dem hygienischen Innenraumluftwert von 1.400 ppm, bei zu hoher Luftfeuchtigkeit und zu hoher Temperatur öffnet die Jalousie automatisch. www.aleatec.de Mehr Platz in der Kabine Ein neuer Aufzug, der speziell für den Ersatz von Altanlagen entwickelt wurde, befördert auch Rollstuhlfahrer Jeder zweite Aufzug in Deutschland ist Schätzungen zufolge über 20 Jahre alt und daher technisch überholt. Da die Technik von früher mehr Platz benötigte, waren die Kabinen deutlich kleiner. Mit „Nanospace“ hat Kone einen Aufzug entwickelt, der es ermöglicht, in bestehenden Schächten deutlich größere Kabinen einzusetzen. Im Vergleich zu einer Anlage des Baujahrs 1977 mit einer Kabinengrundfläche von 1,06 Quadratmetern bietet der Nanospace 1,5 Quadratmeter. Darin können auch Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren und sogar Rollstuhlfahrer befördert werden. Für Bauherren, die auf erhöhten Nutzerkomfort und eine barrierefreie Erschließung setzen, könnte sich demnach der Ersatz der Altanlage lohnen. Mit einer lichten Türbreite von 80 Zentimetern werden zwar die Vorgaben der Barrierefrei-Norm DIN EN 81-70 nicht ganz erfüllt; dennoch können Rollstuhlfahrer den Aufzug nutzen. Architekt Eberhard Gutmann aus Herrenberg in Baden-Württemberg führt als Beispiel die Modernisierung eines Wohn- und Geschäftshauses in der Bahnhofstraße an: „Das war vor allem für den Arzt und die Patienten der chirurgischen Praxis im ersten Obergeschoss wichtig.“ Die Eigentümerin des Gebäudes hatte sich für einen Austausch der Aufzugsanlage entschieden. Da der Nanospace keinen Maschinenraum benötigt, war es auch möglich, eine weitere Etage zu erschließen. Dafür wurde der bisherige Maschinenraum einfach zur „Haltestelle“ umgebaut. Das Antriebssystem des Aufzugs ist ebenfalls neu. Hier wurde laut Hersteller erstmals der frequenzgeregelte Antrieb von der Aufhängung getrennt: Gehalten wird die Kabine zwar von Stahlseilen, bewegt aber wird sie von Zahnriemen, die auf der Unterseite des Fahrkorbs befestigt sind. Diese hybride Antriebstechnologie erlaubte es zudem, die herkömmlichen Gegengewichte durch schlankere Ausgleichsgewichte zu ersetzen – ein Grund für den Platzgewinn in der Kabine. Dazu tragen weiterhin der Wegfall des seitlich im Schacht platzierten Antriebs sowie die Konstruktion der Schachttüren bei: Mit vier statt zwei Flügeln sind sie im geöffneten Zustand kaum breiter als die Kabine. Der Nanospace bietet eine maximale Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde, eine Nennlast von 240 bis 630 Kilogramm, eine Förderhöhe bis zu 40 Metern sowie die Option, ihn als Zweiergruppe zu betreiben. Das bedeutet ein breites Einsatzspektrum bei der Modernisierung von Wohn- und Geschäftshäusern. www.kone.de

Ästhetisch und funktional

Ein in Systembauweise errichteter neuer Firmenstandort vereint durch die Zusammenarbeit mit Architekten. Funktion und Ästhetik  Die Gold- und Silberscheideanstalt C. Hafner aus Pforzheim benötigte mehr Platz für Verwaltung und Produktion. Für die Erweiterung bevorzugte das Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen und schnellen Realisierung von Bauvorhaben die elementierte Systembauweise von Goldbeck sowie deren kompetente Beratung, die die Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt stellt. Im Ergebnis einer detaillierten Analyse empfahl Goldbeck dem Bauherrn, dass ein neuer Standort statt der bisher vier in Pforzheim verteilten Gebäude einen deutlich größeren Spielraum zur räumlichen und organisatorischen Expansion bietet. Auf einem 57.000 Quadratmeter großen Grundstück im baden-württembergischen Wimsheim entstanden so über 2.800 Quadratmeter Büro-, 4.300 Quadratmeter Technik- und 4.500 Quadratmeter Produktionsflächen. Als Scheideanstalt legt C. Hafner viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild; bei der Planung standen dennoch die einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette im Vordergrund. Das Gebäude sollte so konzipiert sein, dass es die Umsetzung der Prozesse nicht nur ermöglicht, sondern aktiv unterstützt. Dafür wurden zunächst die Funktionen festgelegt und erst dann wurde die Gebäudearchitektur entwickelt. Der Bauherr lobte hierfür einen privaten Architekturwettbewerb (nicht nach RPW) aus, den die ARP ArchitektenPartnerschaft aus Stuttgart gewann. In enger Zusammenarbeit zwischen Goldbeck und ARP entstand so eine maßgeschneiderte Immobilie. Der Gebäudekomplex besteht aus geradlinigen, klar gegliederten kubischen Baukörpern, die über die Farbe Weiß als harmonisierendes Gestaltungselement verbunden sind. Die Anordnung der Gebäudeteile symbolisiert einen Organismus mit dem Bürogebäude als Kopf, der Technikachse als Rückgrat und den Edelmetallproduktionshallen als Gliedmaßen. Dabei ist das Bürogebäude für eine optimale Arbeitsatmosphäre und Raum für Kommunikation als lichtdurchflutetes Atriumhaus konzipiert. Die lineare Anordnung der Technikachse ermöglicht eine effiziente Umsetzung der Prozesse und die Hallen für die Edelmetallproduktion lassen sich je nach Art der Produktion leicht umorganisieren. Bei Bedarf sind zudem alle Gebäude modular erweiterbar, weshalb der Bauherr für den neuen Standort auch ein entsprechend großes Grundstück wählte. www.goldbeck.de

Tipps für die Papierwahl

Im Baugeschehen werden heute die meisten Prozesse digital erledigt; nach wie vor werden Pläne aber auch auf Papier ausgedruckt. Bei dessen Kauf stellt sich oft die Frage: Muss es ein Markenpapier sein oder erfüllt ein preiswertes Angebot nicht auch seinen Zweck? Häufig wird bei unbeschichtetem holzfreiem Papier auf Sonderposten oder No-Name-Produkte zurückgegriffen. Eine gleichbleibende Qualität ist hier jedoch nicht zu erwarten und die Einstellungen des Plotters müssen für einen passablen Druck jeweils aufwendig angepasst werden. Auch keine Alternative für Plotter ist Recyclingpapier wegen seiner offenporigen Oberfläche, die zur Staubbildung und unsauberen Druckdarstellung neigt. Für herkömmliche Baupläne empfiehlt sich eine „Standardqualität“, die nach einmaliger Einstellung des Plotters gleichbleibende Ergebnisse liefert. Wichtig ist dafür, dass das Papier eine homogene Oberfläche besitzt, die auf einer guten Faserqualität basiert. Jürgen Zinsmeister, Geschäftsführer der Papier verarbeitenden Alfred Stöffler GmbH aus Neuburg in Rheinland-Pfalz: „Wir beziehen unsere Rohpapiere ausschließlich von mehrfach zertifizierten deutschen Papierfabriken. Gute Rohstoffauswahl, saubere Produktionsprozesse und eine lückenlose Kontrolle der technischen Parameter sorgen für hervorragende Laufeigenschaften auf allen handelsüblichen Standard-Plottern und für gute Druckdarstellung.“ Erhält unbeschichtetes holzfreies Papier zusätzlich eine Pigmentierung, erhöht sich unter anderem die Tintenaufnahmefähigkeit und es trocknet schneller. Typischer Verwendungszweck sind Baustellenpläne. Für Fotodrucke oder die Präsentationen von Projekten eignet sich beschichtetes Papier am besten. Vereinfacht dargestellt, wird hier die Tinte von kleinen Kügelchen aufgenommen, die nichts an ihre Nachbarn weiterleiten. Im Ergebnis entsteht ein kontrastreicher Druck in hoher Farbbrillanz und Schärfe. Da moderne Plotter unkomplizierte Rollenwechsel erlauben, wird zur Kostenoptimierung die Bevorratung verschiedener Papiere empfohlen. So lässt sich je nach Einsatzzweck schnell das richtige Papier wählen.

Helle Ideen

Oberlichter für Wohnhäuser und Gewerbe, Glastrennwände, eine E-Ladestation und eine energiesparende Regelung und noch viel mehr. Energiesparen leicht gemacht Mit „Fonterra Smart Control“ stellt der Hersteller von Installationstechnik Viega jetzt eine Einzelraumregelung zur Verfügung, die einzelne Heizkreise von Flächenheiz- und Kühlsystemen nach Bedarf selbsttätig einstellt. Nicht nur die Vorlauftemperatur am Verteiler und die aktuellen Raumtemperaturen misst die neue Regelung permanent, sondern auch die Rücklauftemperatur jedes einzelnen Heizkreises. Das sichert einen automatischen hydraulischen Abgleich: Es wird immer nur so viel Energie zur Verfügung gestellt wie notwendig. Das System berücksichtigt auch alle bauspezifischen Variablen, wie Verlegeabstände oder Bodenbeläge, und ist damit besonders für die Sanierung geeignet. Fonterra Smart Control ermöglicht eine Energieeinsparung bis zu 20 Prozent, ohne auf Komfort und Behaglichkeit zu verzichten, und ist KfW-förderfähig. www.viega.de Großer Glasflügel zur Lüftung und Entrauchung „Ventria 3“ heißt der neue Lüftungsflügel der Jet-Gruppe, der mit bis zu sechs Quadratmetern eine besonders große und durchgehend verglaste Fläche bietet, die keine Pfosten-Riegel-Konstruktion unterbricht. Die abgerundeten Kanten der thermisch getrennten und verschweißten Rahmen- und Flügelprofile sowie die ­flache Bauhöhe vervollkommnen das elegante Design. Ventria 3 ist in einer großen Modellvielfalt erhältlich, zum Beispiel auch in verschiedenen geometrischen Formen sowie in zahlreichen RAL-Farben. Ergänzt wird diese Bandbreite an Optionen dadurch, dass der Glasflügel neben der täglichen Lüftung als Rauch- und Wärmeabzugsgerät (NRWG) nach DIN 12101-2 geprüft und CE-zertifiziert ist. www.jet-gruppe.de Gläserne Brandschutzwände Der Hersteller von Aluminiumsystemen Aluprof hat sein Angebot um sprossenlose transparente Brandschutzwände erweitert, wie sie etwa in Open-Space-Büros zum Einsatz kommen. Die neue Konstruktion basiert auf dem System „MB-78EI“, das erlaubt, Trennwände frei von sichtbaren vertikalen Profilen zu konstruieren, ohne auf umfassenden Feuerwiderstand verzichten zu müssen. Für die Brandschutzlösung werden bis zu 1,50 Meter breite Module aneinandergereiht, wobei die Fugenbreite der Glasscheiben lediglich vier Millimeter beträgt. Die Fugen sind mit einem aufquellenden Brandschutzmaterial sowie mit nicht brennbarem Silikon – wahlweise in Schwarz, Grau oder Weiß – gefüllt. Es ist eine Wandhöhe bis 3,60 Meter erreichbar. Die Lösung wurde für die Feuerwiderstandsklassen EI30 und EI60 entwickelt und vom Institut für Bautechnik (ITB) geprüft. www.aluprof.de Lichtband für Wohnhäuser Das von Velux ursprünglich für öffentliche und gewerbliche Gebäude entwickelte „Modulare Oberlicht-System“ ist jetzt auch in der Variante „Lichtband“ für den privaten Wohnungsbau erhältlich. Verfügbar sind fest stehende und elektrisch zu öffnende Fenstermodule in acht verschiedenen Größen – von 80 mal 120 Zentimeter bis 100 mal 240 Zentimeter. Damit sind vom Einsatz einzelner Module bis hin zu Lichtbändern mit fast zwölf Quadratmetern Fensterfläche vielfältige Belichtungslösungen von Räumen unter flachen oder flach geneigten Dächern möglich. Die schmalen Profile, der verborgene Kettenantrieb und die filigranen Führungsdrähte der optional erhältlichen, innen liegenden Sonnenschutz-Rollos ergeben ein elegantes Design. Die Rollos und die zu öffnenden Fenstermodule werden mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen Funksteuerung mit Touchscreen bedient. Dem Nutzer stehen hierbei acht voreingestellte Szenarien zur Verfügung, individuelle Einstellungen sind ebenso möglich. Ein Wind- und Regensensor stellt sicher, dass sich die Oberlichter bei schlechtem Wetter rechtzeitig schließen. www.velux.de Ladestation an der Decke Die Easycharge.me GmbH ist ein Start-up aus Düsseldorf, das sich auf bedarfsgerechte Lösungen zum Laden von Elektrofahrzeugen spezialisiert hat. Herzstück der Produktpalette ist „Leviamp“ – eine Ladestation, die statt einer Leuchte an der Garagendecke montiert werden kann und sich durch ihren um 180 Grad schwenkbaren Arm jeder Steckposition des Elektroautos anpasst. Nach Gebrauch verschwindet der Arm wieder bequem und platzsparend unter der Decke. Neben einer Basic-Variante für Einfamilienhäuser ist Leviamp auch in der Ausführung „smart“ erhältlich, die über erweiterte Ladefunktionen verfügt und sich für das Flotten-Management in Tiefgaragen eignet. Hier kann die Montage zum Beispiel auch in den mittleren Parkreihen für zwei nebeneinanderliegende Stellplätze erfolgen. Da die Installation mithilfe einer verstellbaren Montageschiene erfolgt, die den schnellen Austausch mit der bereits existierenden Leuchte ermöglicht, müssen auch keine neuen Kabel verlegt werden. Nicht zuletzt erscheint die Ladestation in einem ansprechenden Design, das sich auch in ein anspruchsvolles Umfeld einfügt. www.easycharge.me

Intelligent und schön

Neue Leuchten punkten nicht nur mit einem attraktiven Design, sie können auch den Tageslichtverlauf nachahmen oder werden aus Naturmaterialien hergestellt. Sortiment komplettiert Waldmann hat sein Sortiment an Büroleuchten erweitert und bietet nun ganzheitliche Beleuchtungslösungen aus einer Hand an. Unter anderem wurde dafür die Serie „Lavigo“, bestehend aus Steh- und Tischaufbauleuchten, um eine Pendelleuchte ergänzt. Das Design entwarf Jürgen Schubert von Structurelab Architekten aus Düsseldorf, der auf schlichte Eleganz setzte. Alle wesentlichen Bauteile sind der einfachen Form des Rechtecks mit leicht abgerundeten Kanten nachempfunden. Dabei bietet Lavigo mit verschiedenen Leistungsstufen und einer Lichtausbeute von mehr als 100 Lumen pro Watt eine hohe Energieeffizienz. www.waldmann.de Praktisch für jedes Büro Die LED-Leuchtenfamilie „Taris“ von Osram eignet sich durch die große Typenvielfalt für nahezu alle Anwendungen in Bürogebäuden. Ihr neuartiges Optical- Core-System basiert auf einer Kombination aus Raster- und Linsentechnologie. Es sorgt durch umlaufende, lichtlenkende Strukturen für einen hohen visuellen Komfort und bietet mit einer Blendungsbegrenzung (UGR <=19) gute Voraussetzungen für eine normgerechte Beleuchtung. Die Leuchte ist auf Wunsch mit integrierter Tageslicht- und Bewegungssensorik sowie als Lightify-Pro-Version für eine drahtlose Lichtsteuerung per App erhältlich. www.lightingsolutions.osram.de Auffallend natürlich Die 2012 gegründete Lasfera GmbH in Köln hat sich auf Leuchten spezialisiert, die modernes Design mit traditioneller Handwerkskunst aus natürlichen Materialien vereint. Bereits Jahre zuvor hatten die Geschäftsführer Svenja und Henri Garbers damit begonnen, sich mit regionalen Handwerkskulturen aus aller Welt zu beschäftigen. Ihr sechsjähriger Aufenthalt in China inspirierte sie, sich der verloren gehenden Technik des Bambusbiegens anzunehmen. Aus einer Vielzahl von Designs kristallisierte sich eine elliptische Leuchtenform aus gebogenen Bambusstäben heraus – heute das Markenzeichen der Steh- und Pendelleuchten „Moolin“. Dafür wird Rohmaterial bester Qualität benötigt, das nur zu bestimmten Jahreszeiten verarbeitet werden kann, und vor allem braucht man Handwerker, die diese Technik beherrschen. Mit einem kleinen Familienbetrieb in Südchina wurde ein passender Partner gefunden, der die Moolin-Kollektion seit 2010 fertigt. Jede einzelne Leuchte ist somit ein handgefertigtes Unikat. www.lasfera.de Rundum angepasst Das auf Sensoren spezialisierte Unternehmen Esylux hat jetzt mit „Prana“ eine Arbeitsplatzleuchte mit biodynamischem Licht auf den Markt gebracht, die gleichzeitig präsenz- und bedarfsabhängig gesteuert wird. Die eigens dafür entwickelte Symbilogic-Technologie verändert im Tagesverlauf die Intensität und die Lichtfarbe der LEDs. Gleichzeitig sorgt ein in den Leuchtenmast integrierter Hightech-Sensor dafür, dass möglichst viel Tageslicht genutzt wird und Kunstlicht sich nur bis zum Erreichen des Sollwerts addiert. Außerdem steuert der Sensor die Stehleuchte präsenzabhängig. Mit einer über der Norm für Bildschirmarbeitsplätze liegenden Entblendung (UGR <16) und einem guten Farbwiedergabewert (CRL/CQS > 85) bietet Prana zudem eine hohe Lichtqualität. Das Design entwarf Peter Schmidt von der Hamburger Agentur „Peter Schmidt, Belliero & Zandée“. Neben einer puristischen Formensprache stand dabei eine möglichst große Flexibilität im Vordergrund. Durch den ausziehbaren Fuß lässt sich die Leuchte in verschiedenste Arbeitsplatzkonzepte komfortabel integrieren. Sie steht selbst bei Arbeitstischen mit Wangen nicht im Weg. Der bis zu 18 Zentimeter ausziehbare Leuchtenkopf bewirkt außerdem, dass das Licht präzise auf den Tätigkeitsbereich geleitet wird. Prana wird aus gebogenem Aluminium mit verchromter, schwarz eloxierter oder weiß pulverbeschichteter Oberfläche angeboten. www.esylux.de   Vier Arbeitsweisen, vier Lösungen Die „FrameFour“-Tischfamilie von Steelcase umfasst modulare Arbeits- und Besprechungstische in verschiedenen Größen, Bänke sowie ein abschließbares Stauraummodul. Dieses Konzept ermöglicht Lösungen für konzentrierte Einzelarbeit und effektive Zusammenarbeit ebenso wie Bereiche für ­dynamisches Lernen und Netzwerken. Gleichzeitig sorgt das moderne, einheitliche Design für Ästhetik in den Arbeitsräumen, wobei die Auswahl aus über 30 Farben ganz unterschiedliche gestalterische Stilrichtungen erlaubt. Außerdem sind Technik- und Lichtlösungen, Arbeitsmaterial und Sichtschutzelemente in FrameFour problemlos integrierbar. www.steelcase.com