Technik: Produkte

Fassaden und Sonnenschutz

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48-49_Artikel_ProdukteNeue Systeme und Baustoffe für die Außenwand und intelligente Lösungen zur Verschattung.

Funktional, aber ästhetisch
Profilbauglas mit transluzenter Wärmedämmung gliedert die Fassade großer Produktionshallen und leitet zudem Tageslicht ins Innere

In der Profilglasfassade des Produktionsstandortes von Hawe Hydraulik in Kaufbeuren wurden 3.000 Quadratmeter der transluzenten Wärmedämmung „TIMax GL-Plus F“ der Herforder Wacotech verbaut. Geplant haben das mit rund 100 Millionen Euro bislang größte Investitionsprojekt des Unternehmens die Architekten Barkow Leibinger aus Berlin. Vier Produktionshallen legen sich wie Windmühlenflügel um einen zentralen Innenhof. So entsteht trotz der enormen Größe des Werks mit einer Fläche von knapp 50.000 Quadratmetern eine aufgelockerte Gebäudestruktur. Unterstützt wird die Auflösung des großen Bauvolumens durch Shed-­Dächer. Ihre Geometrie setzt sich in den Fassaden aus polygonal zugeschnittenen Feldern aus Trapezblech, Glas und Profilbauglas fort.

Barkow Leibinger entschieden sich für das Profilbauglas mit der integrierten transluzenten Wärmedämmung, weil diese Materialkombination diffuses Licht in die Produktionshallen leitet und kostengünstig ist. Das transluzente Glasgespinst erzielt einen Wärmedurchgangskoeffizienten von Ug = 1,2 W/(m²K) und einen Sonnenschutz mit g = 0,25. Mit dem System „Ug 0,8“ ist sogar ein Ug-Wert von 0,79 W/(m2K) zu erzielen. Statt eines teuren außen liegenden Sonnenschutzes, der ebenfalls ein großer Kostenfaktor gewesen wäre, wurde an der inneren Glasscheibe der Südfassade die Sonnenschutzeinlage „TIMax LT“ des Herstellers verklebt. Dadurch reduziert sich der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) für die direkte Solarstrahlung der Profilglasfassade auf 0,22. Außerdem erzeugt das Gewebe eine gleichmäßige, stoffähnliche Optik auf der Innenseite der Fassade. www.wacotech.de 

48-49_Artikel_Produkte2Aluminium-HolzFassade
Kneer-Südfenster hat mit den Systemen „AHF 95 ART“ und „AHF 115 ART“ jetzt auch eine Pfosten-Riegel-Konstruktion im Aluminium-Holz-Segment im Programm. Damit lassen sich bis zu sechs Meter hohe Glasfassaden in einem filigranen, puristischen Design gestalten. Die moderne, kantige Optik wird durch die leicht abgeschrägte Aluminium-Schale erzeugt. Deren Farbgebung ist in allen RAL-Farben und zusätzlichen Effektfarbtönen möglich; für den Innenbereich stehen elf Holzarten sowie eine Reihe verschiedener Farbvarianten zur Wahl. Die Bauelemente werden jeweils individuell nach Kundenwunsch gefertigt. Neben einem hochwertigen Wärme-, Schall- und Brandschutz ist die Konstruktion auf Emissionen geprüft und daher für wohngesunde Bauprojekte prädestiniert. www.kneer-suedfenster.de 

48-49_Artikel_Produkte3Quarzverblender im Langformat
Die Emsländer Baustoffwerke haben einen Quarzverblender im Langformat aus Kalksandstein auf den Markt gebracht, der schon allein aufgrund seiner Abmessungen 490 Millimeter lang und 52 Millimeter hoch – Fassaden eine exklusive, puristische Optik verleiht. Das Sichtmauerwerk wird aufgrund des schmalen Formates horizontal betont; gleichzeitig erfolgt eine dezente Auflockerung der Fläche durch den Fugenverlauf. Die bruchraue Oberfläche mit ihrem leicht rustikalen Charakter vervollkommnt diesen Eindruck. Um das Fassadenbild dauerhaft zu erhalten, sind die Steine werkseitig mit einer speziellen Imprägnierung versehen, deren Wirksamkeit der Hersteller für zehn Jahre garantiert. www.emslaender.de 

48-49_Artikel_Produkte4Optimierte Decken­randelemente
Die Unipor-Ziegel-Gruppe bietet jetzt ­Deckenrandelemente als Systemlösung an: Bestehend aus einer außen liegenden Ziegelschale und zwei Dämm-Komponenten aus Neopor vermindern sie Wärmebrücken und ermöglichen mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von maximal 0,06 W/(mK) eine spezifische Berechnung der Wärmebrücke nach DIN 4108, Beiblatt 2. Das Angebot umfasst Elemente in verschiedenen Dämmstärken (10/12/14/16 Zentimeter) entsprechend der jeweiligen Wandstärke sowie in vier Deckenstärken (18/20/22/24 Zentimeter). Die erreichte Auflagertiefe von mindestens zwei Dritteln begünstigt die Statik des Gebäudes und ist zudem konform zu den Parametern nach Eurocode 6. www.unipor.de


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