Telekom Deutschland GmbH
De-Mail: Kosten runter, Sicherheit hoch
Mit De-Mail landen vertrauliche und wichtige Nachrichten und Dokumente sicher und nachweisbar im digitalen Postfach anstatt im Briefkasten.
Wichtige Bauanträge, umfangreiche Planungsskizzen, sensible Gutachten: Architektur- und Bauplanungsbüros verschicken täglich zahlreiche Dokumente an Geschäftspartner und Behörden. Das erfordert viel Zeit und kostet Geld: für Druck, Papier und Porto und für die Bearbeitungszeit. Preiswerter und schneller, aber ebenso sicher und nachweisbar wie bei der Briefpost können Architekten und Bauingenieure ihre geschäftliche Korrespondenz künftig elektronisch mit De-Mail abwickeln.
Nachweisbare Kommunikation
Bei De-Mail sind alle Transportwege verschlüsselt, sodass kein Ungefugter Inhalte mitlesen oder manipulieren kann. Weiteres Plus: die Nachweisbarkeit. „Gerade bei öffentlichen Ausschreibungsverfahren mit Terminrelevanz müssen Architekten und Bauplaner sicher sein, dass alle Unterlagen fristgerecht ankommen, und dies im Zweifelsfall auch belegt werden kann“, sagt Gert Metternich, Projektleiter De-Mail bei der Telekom. Bislang geschah das aufwendig und teuer in papiergebundener Form. Künftig versenden Architekten alle relevanten Dokumente wie Planungskonzepte, Kostenberechnungen oder Gutachten einfach per De-Mail. Um zu erfahren, ob und wann eine Nachricht zugestellt wurde, fordern sie einfach eine Versand- oder Zustellbestätigung beim Provider an.
Damit De-Mails auch wirklich beim gewünschten Kommunikationspartner ankommen, ist jeder De-Mail-Nutzer eindeutig bekannt. Hierzu muss er sich vorab bei einem Provider registrieren und persönlich identifizieren – zum Beispiel mit seinem Personalausweis. Erst wenn der Anbieter alle Angaben und Daten gemäß dem neuen De-Mail-Gesetz geprüft hat, schaltet er den Zugang zum De-Mail-Konto frei.
Geprüfte De-Mail-Anbieter
Die De-Mail-Provider selbst müssen verschiedene Kriterien in Sachen Sicherheit, Datenschutz und Funktionalität erfüllen. Deshalb durchlaufen sie im Vorfeld einen gesetzlich definierten Zertifizierungsprozess und erhalten anschließend eine Akkreditierung als geprüfter De-Mail-Provider durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Derzeit lässt sich auch die Telekom als akkreditierter Provider anerkennen, um Produkte rund um den neuen Dienst anbieten zu können. Der Konzern rechnet mit einem Start in 2012.
Um die Implementierung des neuen Dienstes einfach zu gestalten, ist vorgesehen, dass Einzelpersonen und kleinere Büros über den Webbrowser auf ihr De-Mail-Konto zugreifen. Mittlere und große Firmen können ihre E-Mail-Systeme über ein so genanntes De-Mail-Gateway mit nur geringem Integrationsaufwand an den De-Mail-Provider anschließen.









